Kryptokalypse 6/10 Das Hafen-Experiment

Shownotes

Das Rätsel um die 100.000 ist gelöst: Ein Quantencomputer mit 100.000 Qubits könnte die Welt neu berechnen. In der vergangenen Folge kam Alice der Maschine erstmals ganz nah. Nun will Anaram zeigen, was die Technologie in der Praxis leisten kann.

Im Gespräch stimmen Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger auf das neue Kapitel ein. Im anschließenden Hörbuchteil besucht Anaram den Logistik-CEO Tammo am Hamburger Hafen. Dort sorgen stockender Lkw-Verkehr und komplizierte Lieferketten täglich für neue Herausforderungen. Kann ein Quantencomputer dieses Chaos lösen – und Tammo von Anarams großer Idee überzeugen?

Folge 6 führt mitten hinein in die Logistik der Zukunft: zwischen Hafenbetrieb, großen Versprechen und einer ganz besonderen Tasse Espresso.

Mitwirkende

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00:00:04: Der Podcast der Cyberagentur.

00:00:07: Per Anhalter durch den Cyberraum

00:00:11: Forschung für übermorgen Null ist gleich eins an, ist gleich aus oben ist gleich unten hinten ist gleich vorne und alles hängt irgendwie zusammen.

00:00:23: die Katze ist tot und lebendig.

00:00:25: es gibt kein Buch oder das gibt doch ein Buch.

00:00:29: Das geht hier nur bei unserem podcast.

00:00:30: Es geht um Quantenphysik.

00:00:32: Quantenphysik übersetzt in ein Gedankenexperiment, glaube ich jedenfalls.

00:00:37: Denn um die Sache mit Quanten zu verstehen dafür braucht sicher Jahre.

00:00:40: Hi Jens!

00:00:41: Hallo Marcel!

00:00:42: Jens Hüttenberger schreibt an einem Buch und das Buch gibt es sozusagen in deinem Kopf und den Auszügen hier.

00:00:48: aber es gibt eben auch noch nicht weil's noch nicht gedruckt ist.

00:00:51: Ist gar kein Buch, ist typisch Quanten eigentlich?

00:00:53: Eigentlich genau.

00:00:53: also erst indem wir entscheiden es druckend zu lassen wird sein Buch.

00:00:58: Und du bist ja zu hundert Prozent sicher dass du das mit diesen Quanten alles verstanden hast.

00:01:02: mittlerweile

00:01:05: Ich bin so hundertprozent sicher, dass ich es nicht verstanden habe.

00:01:09: Du schreibst am Science-Wikt-Normaren für die Cyber-Kentur spielte im Jahre two-thousandneun-dreißig und darin gehen wir davon aus oder du das ist einen Quantencomputer mit einhunderttausend Q-Bits gibt?

00:01:20: Dieser Durchbruch bei Quanten-Computern wird ja immer mal wieder verkündigt.

00:01:30: Wie sicher bist du denn, dass es tatsächlich bis zwanzig neunundals klappt?

00:01:33: Also ich bin noch optimistisch.

00:01:35: Man weiß es wirklich nicht genau, aber in den letzten Jahren gab's doch schon einige deutliche Fortschritte und

00:01:46: gibt was im ganzen Bereich das sich jetzt nach der Recherche und dem ganzen Gesprächen die du fürst nachdenken schreiben unsicherer macht oder sicherer

00:01:57: macht?

00:01:58: Ob es die Quantencomputer gibt oder nicht.

00:02:01: Also was mich unsicherer macht, ist wirklich die Technologie, die dahinter steckt, die wirklich dermaßen kompliziert ist.

00:02:06: Das habe ich mir mal über Stunden erklären lassen und man... Es ist komplizierter.

00:02:12: also für mich ist das ein größeres Wunder als was in Harry Potter Roman passiert.

00:02:16: Dass Leute sich das ausdenken können dass sowas funktionieren könnte überhaupt.

00:02:22: Faszinosum.

00:02:23: Also weil es Theorie ist.

00:02:24: und dann aber man muss uns praktisch bauen?

00:02:26: Ja, und wir reden von Sachen die im Subnanobereich sich bewegen und dass man da Felder erzeugen kann in dem einzelne Quanten oder Ionen gefangen werden und diese Ionen kann man auch noch bewegen ob sie unterhalb wie so Magnet- und Tischplatte und die kann man dann halt mit einem Leser ansteuern und in eine Richtung oder in die andere drehen lassen.

00:02:49: das finde ich so dermaßen Unvorstellbar.

00:02:52: Also wirklich ist es einfach unvorstellba, dass man das... Ich denke, das kann nicht funktionieren aber da sind glücklicherweise Leute am Werk die erheblich mehr Ahnung haben und erhebtlich intelligenter sind als ich Und die sind überzeugt, dass sie's schaffen und deswegen glaube ich diesen Menschen mal

00:03:11: Dann schließe Sie mich an Was bei mir aus der letzten Folge mit dem Ausschnitt aus deinem Buch noch so ein bisschen nachschwingen.

00:03:16: Da beschreibst du wie sich Remote auf so einen Quantenkomputer zugreifen lässt.

00:03:21: nebenbei beschreibst du so einen bewaffnenden Romater und eine Ausweisapp, ja.

00:03:25: Wir zwei treffen uns, zwanzig, neun, dreißig nochmal wieder und schauen was es dann wirklich gibt oder vielleicht sogar schon eher, ja?

00:03:30: Und übrigens das muss dir noch mal grundsätzlich auf den Weg gehen!

00:03:33: Du hast noch... wir sind jetzt in Folge sechs, noch vier folgen.

00:03:36: Zeit, dir wirklich diese EINE Frage auszudenken die du einem Quantencomputer stellen würdest wenn er nur einmal antworten könnte.

00:03:43: Das passt ja gut zu sagen unseren Podcast-Kanal per anderthalb durch den Cyberroom.

00:03:47: aber wir sind ja natürlich eigentlich wegen wegen Lydia hier, wegen dem nächsten Ausschnitt.

00:03:51: Was kommt denn jetzt?

00:03:53: Jetzt kommt ein Ausschnitt wo mal die praktische Anwendung eines Konnencomputers thematisiert wird.

00:03:59: Genau also weil wir sind ja bis jetzt noch relativ viel im theoretischen Bereich und dieser Konnen Computer bietet einfach auch Chancen und es geht halt nicht nur um die Risiken in den Buch sondern auch um die Chancsen und in dem neuen Ausschnitt werden wir einfach mal eine Chance hören.

00:04:14: Na dann bitte!

00:04:15: Bühne frei für Lydias.

00:04:20: Tamo legte sein Smartphone zur Seite, als anerahm den Konferenzraum der Gesellschaft betrat.

00:04:26: Der CEO, der alleine an einem großen Konferenztisch aus Holz saß, nickte ihr zu und deutete mit einer Geste an – sie solle sich setzen!

00:04:35: Tamo ging sicherlich auf die Siebzig zu, vielleicht hat er sie bereits überschritten, sah dabei aber wie ein Best-Ager-Model aus das jederzeit Werbung für Vitaminpillen oder Kreuzfahrtreisen machen könnte….

00:04:47: Er trug eine Becher Chino, braune Tonschuhe und ein mintgrünes Polohemd dessen bunt sich sanft um seine muskulösen Arme spannte.

00:04:55: Einzig seine goldene Smartwatch – Eine sündhaft teure Sonderanfertigung die mehr Vitalwerte messen konnte als manches Krankenhaus ließ auf eine gewisse Exzentrik schließen, die ihm allgemein nachgesagt wurde.

00:05:09: Heute allein?

00:05:11: fragte Anna Rahm.

00:05:11: nach der Begrüßung in den Raum blickend Tamo sah die Enttäuschung in ihrem Gesicht Erst einmal.

00:05:19: Nachher kommt Rebecca hinzu.

00:05:21: Bevor ich die ganze Bande von der Arbeit abhalte, wollte ich mir ein Bild machen.

00:05:27: Anna Rahm setzte sich auf einen Freischwinger aus konjakfarbenem Leder.

00:05:31: Sie hatte einige Handouts in ihrer Schultertasche, ließ sie aber stecken.

00:05:35: Auf digitale Präsentationen verzichtete sie seit Jahren Was ich nicht in fünf Sätzen klar sagen liess, hatte keine Wirkung bei Männern wie Tamo.

00:05:44: Details waren etwas für das Fußvolk.

00:05:46: ihn interessierten Visionen.

00:05:50: Kaffee?

00:05:51: fragte er.

00:05:53: Gerne!

00:05:54: Der CEO stand auf und ging zu einer Siebträgermaschine, die prominent an der Stirnwand platziert war.

00:06:01: Das Gerät hatte mit Sicherheit das halbe Jahresgehalt eines Hafenmitarbeiters gekostet, dachte Anna Rahm.

00:06:07: Tamo liebte es den Kaffe als Zeichen höchster Kultiviertheit selbst aufzusetzen, als ob es eine starke Persönlichkeit bräuchte um einen ebenso starken Kaffezut zuzubereiten.

00:06:19: Excelser, sagte er als er vorsichtig das Kaffeepulver in das Sieb drückte.

00:06:25: Direkt aus dem Chat, vierzehn Monate gereift.

00:06:29: Anna-Ram nickte anerkennend obwohl sie keine Ahnung hatte was das bedeutete.

00:06:34: Tamo stellte die Maschine an und momelte mehr zu sich als zu ihr.

00:06:39: Jetzt kommt der spannende Moment in dem die Kuh das Wasser lässt.

00:06:44: Langsam tröpfelte der Kaffee in zwei kleine Espresso tassen.

00:06:49: Er beobachtete den Vorgang konzentriert, als würde flüssiges Gold in die Bronze-Gussform eines Goldschmiedes tropfen.

00:06:59: Während der Kaffee lief, sprach Anna-Ram ihn nicht an.

00:07:03: Smalltalk war ihm so, fenn er ihn nicht selbst begann.

00:07:06: ein Graus – nur für Treffen mit Politikern gut!

00:07:09: Sollte er in Plaudereien verfallen?

00:07:11: Das war Anna-ram klar, war ihre Mission hier beendet.

00:07:16: Er stellte die Tasse vorher ab und setzte sich ihr gegenüber.

00:07:20: Quantencomputer, sagte er.

00:07:24: Dann leg mal los!

00:07:25: Genau, Quanten-Computer... Es ist soweit.

00:07:30: Sie griff die Espresso Tasse und nippte am Kaffee.

00:07:33: Der Espresse schmeckte herbundbrauchig wie eine Zigarre.

00:07:37: Ein abscheulicher Geschmack, wie sie fand.

00:07:40: Sie nickte anerkennend Und stellte die Tasse ab.

00:07:43: Wir können loslegen.

00:07:45: Tamo richtete sich auf und sagte Ich höre ich will dich nicht mit Zahlen langweilen.

00:07:51: Deshalb erzähle ich dir eine kleine Geschichte, die ich gerade erlebt habe.

00:07:56: Wie immer fahre ich vor meinem Besuch zum Hafen.

00:07:59: Es gibt nichts befriedigerendes als Containern bei der Arbeit zuzusehen.

00:08:03: Du kennst das!

00:08:04: Es ist Ballett für mich.

00:08:06: Ballett lebt von den fließenden Bewegungen.

00:08:09: Jede Bewegung hat eine Aussage – einen Zweck.

00:08:12: Ballet?

00:08:13: Das ist vielen Menschen nicht klar.

00:08:15: Ist Kommunikation ohne Sprache So wie das Entladen und Beladen von Schiffen?

00:08:22: Es ist Kommunikation in ihrer schönsten und dreinsten Form, denn Balletttänzerinnen und Tänzer müssen jede Bewegung kommunizieren.

00:08:29: Und das ist für den Hafen entscheidend – Sie müssen auf Ressourcen achten!

00:08:36: Anna-Ram, die Tamos verbrieften Kultursinn ansprechen wollte — seit Jahren finanzierte er die Hamburger Kunsthalle und Opa — merkte wie er unruhig wurde.

00:08:46: Innerhalb weniger Sekunden hatte er zweimal zur Espresso-Tasse gegriffen.

00:08:52: Ich komme zum Punkt.

00:08:53: Vorhin ging ich über den Waltershof Dam.

00:08:56: Mindestens zwanzig LKWs stauten sich an der Ampel, ich tippe mal zwei Convoys kreuzten sich zufälligerweise!

00:09:03: Keine Bewegung?

00:09:04: Keine Harmonie –

00:09:05: Stillstand.

00:09:07: Deine Controller können dir sicher ausrechnen was so ein Stillstand kostet.

00:09:11: Der Quantencomputer beendet den Stillstand und nicht nur den….

00:09:16: Der CEO richtete sich auf Seine Körperhaltung signalisierte dass er nun reden werde.

00:09:24: Er nahm einen Schluck Kaffee und schaute sie mit einem Blick an, den Sie schwer deuten konnte.

00:09:30: Interesse?

00:09:31: Zweifel?

00:09:33: Ärger!

00:09:35: Wann habe ich zum ersten Mal das Versprechen gehört, Das Quantencomputer die Logistik revolutionieren?

00:09:42: Muss so um das Jahr-Zw.

00:09:43: zw.

00:09:44: gewesen sein.

00:09:45: vor zwanzig Jahren etwa Und dann immer wieder im Fünfjahrestakt Werden Quantencomputer nach einem chinesischen Fünfjahresplan entwickelt?

00:09:57: Du legst also im Rhythmus.

00:09:59: Sage mir mit einem Satz, warum es diesmal anders ist.

00:10:04: Hunderttausend!

00:10:05: Na gut, das ist mehr eine Zahl als ein Satz.

00:10:09: Anaram lächelte ihn an.

00:10:11: Hundertausend was?

00:10:14: Cubits Rechenbausteine?

00:10:17: Es war sinnlos, Tamo mit den möglichen Rechenoperationen überzeugt zu wollen.

00:10:23: Genauso gut könnte sie versuchen, ihren Sohn mit einer Bachfuge für Musik begeistern zu wollen.

00:10:28: Sie probierte einen anderen Weg.

00:10:30: Gehe ich recht in der Annahme?

00:10:32: Als vor zwanzig Jahren die ersten Unternehmensberatungen hier aufschlugen, haben sie der versucht, Achtzig Cubits als das Ei des Kolumbus zu verkaufen!

00:10:42: Der Handlungsreisende könnte jetzt bequem durch die Welt reisen und abends noch bei seiner Frau und seinen Kindern schlafen.

00:10:49: Zehn Jahre später haben sie dir wahrscheinlich erzählt – Jetzt aber!

00:10:53: Wir haben eintausend Cubits.

00:10:55: Das ist der Durchbruch!

00:10:57: Dabei haben sie dir geflissentlich verschwegen, dass von den ein- tausend nur einhundert nutzbar waren.

00:11:03: Der Rest war unnützer.

00:11:04: beifang Vor fünf Jahren wurden dir wahrscheinlich Diamant-Quantencomputer als der neueste heiße Scheiß verkauft mit dem alle Probleme gelöst sind.

00:11:14: Diamant klingt ja schon nach wertvoll.

00:11:17: Wieder war die Anwendung bestenfalls Spielerei.

00:11:21: Tamo lechelte Klingt fast, als wärst du dabei gewesen", sagte er.

00:11:28: Sein Lächeln war selten und auch dieses beendete er präzise.

00:11:33: Habe ich dir je eine Versprechung gemacht?

00:11:36: Ich habe mit deinem Team immer an konkreten Lösungen gearbeitet – und sie haben immer funktioniert!

00:11:42: Schicke Präsentationen überlasse ich den Anzugträgern.

00:11:47: In diesen Moment kam Rebecca herein.

00:11:49: Sie war Mitte Fünfzig, Tamos Assistenten seit dreißig Jahren.

00:11:53: Anna-Ram wusste, dass sie die einzige Person war der der CEO bedingungslos vertraute.

00:11:59: Mehr als seine ersten, zweiten und dritten Ehefrau Wahrscheinlich, so munkelte man in den Fluren weil sie seine Annäherungsversuche in jungen Jahren entschieden zurück gewesen hatte.

00:12:10: Charme verfügen sich bei ihr ebenso wenig wie Geld oder Hartnäckigkeit.

00:12:15: Er hatte es, so hieß es mit allem probiert.

00:12:19: Sie grüßte Anna-ram kurz entschuldigte sich für die Verspätung und setzte sich an das andere Ende des Tisches, als sei sie stille Beobachterin.

00:12:28: Eine Rolle die sie über die Jahre verinnerlicht hatte.

00:12:32: Anara meint, Quantencomputer sei in endlich einen Satz bereit.

00:12:37: Was meinst du dazu, Rebecca?

00:12:40: Das kann ich nicht beurteilen!

00:12:42: antwortete sie knapp.

00:12:45: Ich will deine Meinung wissen, hackte er nach.

00:12:49: Ich habe dazu keine Meinung – das ist Physik Und von der hab' ich keine Ahnung.

00:12:55: Der CEO drehte sich wieder zu einer Rahmen.

00:12:59: Nun gut, du meinst die neuen Quantencomputer könnten die Staus auflösen?

00:13:05: Wie soll das gehen?

00:13:07: Im Augenblick schalten wir die Ampeln noch immer in Reihe.

00:13:11: Einige Ampel sind mit Kameras ausgestattet.

00:13:14: Sie beobachten die Verkehrsflüsse und reagieren bei Bedarf.

00:13:17: Das hat einiges bewirkt.

00:13:19: Was wir aber nicht können ist dass die Ampeln auf dem gesamten Hafengelände miteinander kommunizieren und sich abstimmen.

00:13:27: Es sind einfach zu viele Ampeln.

00:13:29: Es gäbe eine Kakophonie.

00:13:31: Tausende schreiende Grundschulkinder sind dagegen nichts, sage ich dir als Mutter eines Grundschülers.

00:13:37: Wie du weißt handelt es sich bei den Ampelen um das handlungsreisenden Problem!

00:13:42: Du hast so viele Optionen für klassische Rechner.

00:13:45: Doch nicht für den hunderttausend Q-Bit starken Quantencomputer... Die Maschine rechnet uns in Sekunden schneller aus, wie alle Ampeln am besten geschaltet werden sollten.

00:13:54: Damit auch an der vierten, fünften oder zehnten Ampel ein optimaler Verkehrsfluss herrscht!

00:13:58: Der Rechner ermöglicht uns das Leitsystem von dem wir immer geträumt haben.

00:14:05: Tamo Schweg was Anaram als gutes Zeichen wertete mit seiner rechten Handstricher über die Tischplatte Als suche er etwas auf der glatten Holzoberfläche.

00:14:16: Anaram erinnerte diese Gesternsklavier spielen.

00:14:20: Zur Bestätigung tippte er mit den Fingern sanft auf den Tisch.

00:14:24: Er blickt aus dem Fenster, dann zur Rebecca die ihm fast unmerklich zunickte und schließlich zu Anna Ramm.

00:14:32: Endlich fragte er, wie willst du es angehen?

00:14:39: Da hat's also jemand überzeugt von einer Anwendung.

00:14:42: Ja

00:14:42: da hat sie genau den Tham überzeugt.

00:14:46: Sag mal glaubst du das so ist wie heutzutage mit der KI dass alle Unternehmer plötzlich sagen ja wohl wir brauchen sowas.

00:14:53: Also ich kann mir vorstellen, dass das in bestimmten Bereichen der Fall sein wird, dass irgendwann die Quantcomputer ganz allgemein zum Einsatz kommen.

00:15:03: Ich bin gerade eben noch beim Hören über dieses Nutzbar gestolpert.

00:15:08: Wie viele von den Kubits tatsächlich nutzbar sind?

00:15:11: Kannst du da noch was zu sagen?

00:15:12: Ja

00:15:12: also es gibt physikalische und logische Kubits.

00:15:15: Das hat etwas mit dem Fangen dieser Kubit zu tun.

00:15:19: In der letzten Folge gehört, dass man sie halt versucht... zu fangen in Gittern.

00:15:23: oder es gibt auch andere Methoden, die man versucht zu fängen.

00:15:28: Wenn man sie gefangen hat muss man sie auch noch programmieren können und das ist nicht so einfach.

00:15:35: Man kann mehr fangen als man programmieren kann

00:15:37: Und dann gehen so lange welche verloren.

00:15:40: Das Problem ist, dass die immer nur sehr kurz überhaupt da sind.

00:15:43: an einer Stelle also man kann sie jetzt nicht so fangen und dann sind die da jetzt mal für zwei Stunden lang irgendwie hinter Schloss und Riegel sondern für manchmal nur wenige Millisekunden.

00:15:53: und in der Zeit muss man die halt programmieren und das ist eine der größten Herausforderungen im Augenblick Entwickler von Quantencomputern haben.

00:16:03: Das heißt eine Zahl die da drauf steht ist immer nur tatsächlich eine Maximalzahl.

00:16:06: nicht so wenn man sagt jetzt, dass sie irgendwas wie man es jetzt bei herkömmlichen Computern hat?

00:16:10: Genau.

00:16:10: also ja das kann man nicht ganz ein zu einem zu vergleich mit Bits bei normalen Computern.

00:16:17: Und jetzt sagen wir mal der Tamo würde jetzt sagen jawohl ich buche mir so einen Quantenkomputer.

00:16:24: Eher nicht!

00:16:24: Also er ist sozusagen das CEO der Hafengesellschaft und Die Anaram würde auf dem Quantencomputer, den wir in der letzten Folge kennengelernt haben, dann das Programm ausrechnen lassen und es im Hafen zum Einsatz kommt.

00:16:41: Also genau!

00:16:42: Der würde eine Rechendienstleistung buchen?

00:16:45: Die Anaram bucht die Rechendedienstleistungen für ihn so.

00:16:50: Ist wiederum ein bisschen ähnlich wie KI heutzutage?

00:16:53: Unternehmer buchen Rechenleistungen bei Firmen und machen sich da abhängig.

00:16:57: Ja, aber man geht davon aus dass das in Zukunft die Anwendung sein wird.

00:17:02: Weil es wird nicht so sein, dass jeder ein Quantcomputer in seinem Vorzimmer stehen hat, auch in fünfzehn Jahren definitiv nicht, aber wahrscheinlich auch später nicht, sondern das wird immer als eine Serviceleistung betrachtet werden und man muss halt diesen Quantcomputer slots buchen und dann ihn nutzen können.

00:17:22: Ein neuer Dienstleistungsberuf.

00:17:24: Es ist eigentlich ein Dienstleistungsberuf, ja Computer as a Service oder so könnte man das nennen.

00:17:28: Sag mal du hast in einer der ersten Fragen auch noch gesagt taucht noch einen Robert auf?

00:17:32: Ist jetzt noch nicht aufgetaucht.

00:17:33: genau also das ist ja stimmt vielleicht der Tauch noch auf.

00:17:38: Ich würde

00:17:39: eine Empfehlung für die nächste Folge dann geben.

00:17:43: Die ist nämlich am sechsten, zwanzigsten November kurz vom ersten Advent.

00:17:46: Kannst du uns sozusagen ein kleines Adventsgeschenk machen?

00:17:48: Die nächste reguläre Folge von Beannert durch den Cyberraum gibt es schon in zwei Wochen.

00:17:52: Jens, danke fürs hier sein!

00:17:54: Danke

00:17:55: und jetzt die Quanten wieder vom Tisch runternehmen, Bits einsetzen und weiterschreiben.

00:17:58: Fragen wie immer an podcasterzeiberagentur.de und wo ihr Sternchen und Herzen vergeben könnt wisst ihr auch.

00:18:16: Dankeschön.