Sexy und cybersicher - So arbeitet die Verwaltung der Zukunft

Shownotes

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Zu Gast sind

  • Prof. Anna Schulze, Informatikerin von der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl und Jurymitglied im Ideenwettbewerb HAL2027.
  • Dr. Jens Weise, er leitet den Wettbwerb HAL2027 und das Referat "Emergente digitale Systeme für Verwaltung und Streitkräfte" bei der Cyberagentur

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Links zur Folge

HAL2027, der neue Ideenwettbewerb der Cyberagentur zum cybersicheren Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft. Unsere Folgen zum Ideenwettbewerb HAL2025. Pamela Krosta-Hartl, Geschäftsführerin des ZENDIS, das vor kurzem einen Kriterienkatalog zur digitalen Souveränität (PDF) vorgelegt hat.

Transkript anzeigen

00:00:00: Wie sieht eine voll digitale Verwaltung eigentlich aus?

00:00:03: Eine Verwaltungsamt klingt ja tatsächlich so, okay, warte mal.

00:00:05: Wir müssen mal den Staub von den Aktenordnern wegengischen!

00:00:07: Österreich hat seit Jahr zwei-dußendvier den elektronischen Akt.

00:00:10: Den elektronischem Akt...

00:00:12: Ja genau.

00:00:13: Also ist denn die deutsche Verwoltung digital souverän?

00:00:16: Nein.

00:00:16: Insgesamt gibt es hundertfünfzigtausend Euro zu gewinnen und

00:00:19: du hast auch mal zu Blockchain publiziert.

00:00:21: Ja genau da.

00:00:21: Bist du da

00:00:22: noch stolz

00:00:22: drauf?!

00:00:24: Es gab keine Nachfrage.

00:00:26: Kleber

00:00:30: Der Podcast der Cyberagentur.

00:00:34: Veranhalter

00:00:34: durch den Cyberraum,

00:00:37: Forschung für übermorgen.

00:00:41: Es ist ja eine ganz erstaunliche Sprache die wir hier besprechen das deutsche.

00:00:44: ich sage euch mal ein Wort dass ne ganze Geschichte erzählt Achtung Hyper Raum Umgehungsstraßen Erdbaumaßnahme.

00:00:51: und damit ist eigentlich ein Stück unserer Lieblingsgeschichte unseres Podcasts schon erzählt.

00:00:56: Die Welt wird gesprengt weil eine Weltraum umgehungsstrasse entstehen soll wird die gesprängt.

00:01:02: Die Erde von Aliens, die glaube ich dieses lange deutsche Wort, ich sage es nochmal.

00:01:06: Hyperraum um Gehungsstraßen-Erd-Baumaßnahme ganz sicher geliebt hätten?

00:01:12: Weiß jemand wie die Aliens heißen?

00:01:14: Welche raus?

00:01:15: Die Vogonen doch!

00:01:16: Die Vogueon heißen sie.

00:01:17: Ich habe da auf jeden Fall schon mal gehört... ...die Vogueone eine der sozusagen unangenehmsten Rassen der Galaxis.

00:01:21: nicht wirklich böse aber schlecht gelaunt bürokratisch übertrieben dienstbeflissen und gefühllos heißt in unserem Lieblingsbuch mit so viel Sexepiel wie ein Verkehrsunfall.

00:01:32: Das sind meine beiden Gäste heute natürlich nicht.

00:01:34: Hallo Anna Schulze, grüßt sich Professorin an der Hochschule des Bundes für Öffentliche Verwaltung.

00:01:39: Schön dass du da bist und hallo Jens Weise!

00:01:41: Hi, du leitest das Projekt HELL-Zwanzig-Siemundzwanzig.

00:01:44: bei der SIBE-Agentur über das wir natürlich noch sprechen geht es um Geld?

00:01:47: Wie viel hören wir auch natürlich heute noch?

00:01:50: Habt ihr eine Idee warum ich die Vogun und das Wort Hyperraum Umgehungsstraßen Erdbaumaßnahme herausgekramt habe?

00:01:58: Nein

00:01:59: Bürokratisch.

00:02:01: Wir reden nicht über den zeitbesicheren Verwaltungsarbeitsplatz, sozusagen über Computer in der Bundesverwaltung und meine Hoffnung ist dass wir da nicht wie die wo gründen jetzt drüber kommen.

00:02:09: so bevor ihr erklären müsst warum Verwaltung Arbeitsplatz und das Arbeiten daran so ein sexy Job ist wollen wir wissen wer ihr seid also bitte kurz vorstellen.

00:02:20: Hallo Doktor Jens Weise möge es heute eine wirklich weise Folge werden aber zunächst stellen sie sich bitte vor

00:02:28: Mein Name ist Jens Weise, ich bin Magdeburger.

00:02:31: Ich bin jetzt seit zweieinhalb Jahren bei der Cyber-Gentur und leite dort das Referat Immagintedigitale Systeme für Verwaltung und Streitkräfte.

00:02:40: Wir hießen vorher Cyber-Sicherheit in der Verwaltung und für die Streitkräfte und bin Programmeleiter für das Programm HAL-SWII.

00:02:50: Ich bin eigentlich Optimierer, ich habe in Magdeburg studiert, hab auch im Bereich Optimierung promoviert ... Und ich denke aber auch dass Verwaltung optimiert werden kann, dass Cyber-Sicherheit in der Verwaltung optimiert wird.

00:03:01: von daher hoffe ich da

00:03:02: die Methode nutzen zu können.

00:03:04: Achtung

00:03:04: Jens Weiße!

00:03:04: Vierzig, einundvierzig und zweiundvierzig Stopp!

00:03:10: Puh gerade noch rechtzeitig fertig geworden.

00:03:12: Die Vogonen hatten schon auf der Lauer gelegen.

00:03:15: Jens, du hast in Magdeburg studiert.

00:03:16: Du hast da Ingenieurinformatik studiert?

00:03:18: Richtig ja!

00:03:19: Optimierer hast gesagt, du hattest mir erzählt... ...du hast eine Software entwickelt.

00:03:22: Da geht es ein bisschen um Logistik für deine Doktorarbeit.

00:03:24: Ein klassisches Problem.

00:03:26: Routen mehr Zielewege sozusagen.

00:03:28: Genau.

00:03:29: Und klappt

00:03:29: so wie man am besten von A nach B. Wie heißt das Referat jetzt bei der Cyber-Geture?

00:03:35: Das heisst jetzt emergente digitale Systeme für Verwaltung und Streitkräfte.

00:03:39: Und meint

00:03:40: was?!

00:03:41: Emergens heißt im Prinzip, dass sich Muster eigenständig in Systemen bilden nur aus ganz einfachen Regeln.

00:03:48: Also man kennt das so ein bisschen von Ameisen die eine Futterquelle suchen.

00:03:52: So ne Ameise hat ganz wenig Regeln, riech ich da ne andere Ameis vor mir?

00:03:56: Dann gehe ich sehr wahrscheinlich da lang und am Ende konvergiert das sozusagen zu einem sehr optimalen System.

00:04:03: Und das ist am Ende der Emergenz, wie da entsteht.

00:04:05: Und so ne Emmerganzen versuchen wir auch in diese Verwaltungssysteme zu bringen um sie intelligenter zu machen

00:04:11: Und bei den Streitkräften.

00:04:12: Da auch!

00:04:12: Liebe Frau Professorin Anna Schulze, schön dass Sie bei uns sind – sie hören uns ja regelmäßig und wissen also was jetzt passiert.

00:04:19: Deshalb bitte

00:04:20: schön.

00:04:21: Ja mein Name ist Anna Schulzse.

00:04:23: ich bin Professorin für Mathematik & Informatik an der Hochschule des Bundes für Öffentlich-Verwaltung und leite dort den Studiengang Digital Administration and Cyber Security kurz DAX.

00:04:34: Ich bin Quereinsteigerin in der öffentlichen Verwaltung, ich bin als Mathematikerin zuvor beim Bundesverwaltungsamt eingestiegen und habe da unter anderem große IT-Projekte für die innere Sicherheit geleitet.

00:04:49: Ich bin lustigermaße auch Optimärerin, habe also in meiner Promotion und in meiner Diplomarbeit mich mit Optimierung beschäftigt.

00:05:02: Dann fehlen jetzt wohl nur noch Datum, Unterschrift und Siegel.

00:05:05: Ich glaube Sabina hat das Thema heute auferstanden.

00:05:08: Zwei Optimierer oder muss ich aufpassen was ich sage hier, dass ich nicht vom Thema abkomme?

00:05:13: Seit zweitensfünfzehn bist du Professorin an der Hochschule des Bundes.

00:05:17: Was ist da die erste Informatik-Professoren?

00:05:19: Ja in Brühl die Erste.

00:05:21: Und jetzt seit er siebzehnt das mir zählt!

00:05:22: Das ist ja der Knaller.

00:05:25: Aufgrund dieses Studiengangs, DAX sind wir jetzt siebzehn Professorinnen und Professoren bei uns an der Hochschule.

00:05:31: Genau!

00:05:32: Und jetzt falls das mit uns nichts mehr wird hier?

00:05:34: Bei dem Job den wir hier sozusagen machen... ...bei der Anna gibt es neunzig Studienplätze im Jahr.

00:05:37: Genau.

00:05:38: Vierhundert Bewerben sich, kriegen wir hin.

00:05:40: Man macht dann duale Studium und ist dann automatisch verbarmtet.

00:05:44: Im Studium.

00:05:44: Das klingt gut.

00:05:45: Ist ja knaller oder?

00:05:46: Ja, das ist perfekt.

00:05:48: Und du hast auch mal zu Blockchain publiziert.

00:05:50: Ja genau da.

00:05:51: Bist du da

00:05:51: noch stolz

00:05:52: drauf?!

00:05:55: Ja, also ich meine das sind immer mal wieder Hype-Themen und die Blockchain war auch ein Halbthema.

00:05:59: Sie kommt und geht und so ist es mit anderen Themen auch.

00:06:02: Und manche bleiben.

00:06:02: Mal gucken!

00:06:03: Die Technologie ist ja schon spannend aber die Frage ist wo für den Nutzermann eigentlich wirklich sinnvoll?

00:06:08: Also die große Frage die wir erst einmal erklären müssen warum ist das Thema Cyber sicher Verwaltungsarbeitsplatz?

00:06:14: nicht warum es ein Thema sondern warum es eigentlich ein gutes und sexy Thema?

00:06:17: Sexy weiß ich nicht... Aber es geht uns alle was an.

00:06:22: Jeder und jede wird mal was mit Verwaltung zu tun haben, als Bürger spätestens wenn ich einen neuen Ausweis beantrage.

00:06:28: Ob man will oder nicht?

00:06:29: Also am Ende ist so eine Verwaltung ganz wichtig für so eine gesamtstaatliche Handlungsfähigkeit.

00:06:34: Deswegen ist es extrem wichtig da auch in die Zukunft zu schauen.

00:06:37: Ich bin ja tatsächlich ein bisschen reingesteupert in die Verwältung also hab mich nach der Promotion einfach hier und da beworben unter anderem auch in der Öffentlich-Verwaltung und erstaunlicherweise glaubt immer keiner damals hat das Bundesverwaltungsamt als erstes gezuckt Die wollen wir mal haben.

00:06:52: Dann hab ich gedacht, oh ja probier das mal aus und war da tatsächlich irgendwie total unbedarft und habe das super lieben gelernt weil man wirklich immer an Projekten arbeitet die im Prinzip den ganzen Staat was angehen und man macht halt nicht für irgendeinen Wirtschaftsunternehmen was um irgendwem möglichst wie Geld in die Kasse zu spulen sondern tatsächlich arbeitet man an Dingen die alle Bürgerinnen und Bürger im Staat einfach interessieren.

00:07:18: Bundesverwaltungsamt klingt ja tatsächlich so, okay, warte mal, wir müssen den Staub von den Aktenordnern weggewischen.

00:07:23: So klingt es ja tatsächlich.

00:07:24: Ist

00:07:24: das aber nicht?

00:07:25: Nein,

00:07:25: genau!

00:07:26: Es hat eine Bedeutung, was man da tut und es geht jetzt nicht um Shareholder, Value oder sowas.

00:07:30: erst einmal.

00:07:31: Genau, spannend... So, die Cyber-Agentur hat den neuen Wettbewerb sozusagen jetzt gestartet.

00:07:36: Über hell-zwanzig-vorgänger-Wettbewerk haben wir hier schon mal geredet.

00:07:40: Da ging es um autonome intelligente Systeme im Schwarm.

00:07:44: Da hatten wir den Professor Heiko Hammann aus Konstanz hier, der den gewonnen hat.

00:07:47: Könnte alles nachhören.

00:07:48: Link in den Show-Notes und sozusagen Hell-Zwanzi-Ziemundzwanzig.

00:07:52: Der cyber sichere Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft!

00:07:55: Dafür müssen wir, glaube ich heute so ein bisschen auf das Heute gucken und prüchen uns ein bisschen an das Übermorgen dann ran.

00:08:00: Also deswegen geht die Frage heute wie sieht denn heute so einen Standardverwaltungsarbeitsplatz aus?

00:08:04: Aner, eher so an Dichten.

00:08:05: also Wie gibt es Standards?

00:08:07: Wer liegt eigentlich fest?

00:08:08: Welche sind da's?

00:08:10: Nehmen Sie uns mal mit!

00:08:12: Wer entscheidet heute wo über den Verwaltungen?

00:08:14: Arbeitsplatz in einer Bundesbehörde?

00:08:17: Ja genau man muss ja irgendwie auch trennen.

00:08:19: Wir haben ja den Föderalismus Das heißt Es gibt Kommunal Landes- und Bundesverwaltung.

00:08:24: Ich war und bin immer nur in der Bundesverwaltung tätig gewesen.

00:08:27: Und da ist es so, dass wir uns aber so ist das bei Land- und Kommunen eigentlich auch natürlich irgendwie an die Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik also kurz BSI halten.

00:08:40: naja die sogenannte IT Konsolidierung wo im Prinzip alles zentralisiert werden soll und durch zentrale Dienstleister erledigt werden soll Die läuft noch, aber es gibt dann auch einen sogenannten Bundesklein der in den Behörden eingesetzt wird.

00:08:54: Das ist im Prinzip so ein standardisierter Klein mit dem die Bundesverwaltung auch

00:08:59: arbeitet.".

00:09:00: D.h.,

00:09:00: wenn jemand von Behörde A zu Behörd B wechselt, ist das eigentlich für ihn oder für sie das Gleiche?

00:09:06: Genau!

00:09:06: Und du bist Wissenschaftlerin?

00:09:07: Erforst man sowas auch?

00:09:09: Oder ist das sozusagen... erforscht man wie der optimale Verwaltungsarbeitsplatz aussieht oder ist er einfach da?

00:09:15: Naja, ich mein das ist jetzt meine Aufgabe als Professorin aktuell nicht.

00:09:19: Aber da gibt es halt gewissene Behörden die im Prinzip sich darum kümmern welche Systeme werden eingesetzt und für das BSI ist dann wiederum für die Sicherheit da.

00:09:28: Das ist eine administrative Aufgabe keine Forschungsaufgabe.

00:09:31: Weiß nicht hat jemand im Kopf über wie viele Rechner Arbeitsplätze reden wir eigentlich gerade aktuell?

00:09:34: Also in der Bundesverwaltung sind.

00:09:38: Wir hatten beim Launch-Event vom Ideenwettbewerber der CEO von Goff Digital einen Grußwort gehalten und das ist quasi die Genossenschaft von den RT-Dienstleistern.

00:09:47: Und er meinte, dass allein bei ihm in dieser Genossenschaft sind am Ende über zwei Millionen

00:09:54: Arbeitsplätze

00:09:55: dran.

00:09:56: Das

00:09:56: ist dann Landes- und Kommunalverarbeitung?

00:09:58: Ja,

00:09:58: richtig!

00:09:59: So, und dann die entscheidende Frage – wie zahlbar sicher sind sie

00:10:01: heute?!

00:10:03: Ja, da kann man sich die Statistiken zu angucken.

00:10:07: Man könnte am Ende sagen, sie sind unsicherer über die letzten Jahre geworden was ich aber nicht glaube sondern ich glaub einfach die Angriffe werden raffinierter.

00:10:14: also wir haben Ausfälle Wir haben Angriffs von externen Die dann mittels Rang ransomware Daten einfach nicht mehr verfügbar machen und das ist ein Riesenproblem.

00:10:23: Nach meinem Verständnis hängt es auch davon ab an welcher föderalen Ebene wir sozusagen sind.

00:10:29: Also ich gehe mal jetzt davon aus, so ein Plump als Bürger und das was ich so verstanden habe.

00:10:32: Das sozusagen in der Bundesverwaltung dass man da etwas cyber-sicherer ist als vielleicht in der Kleingemeinde...

00:10:38: Genau!

00:10:39: Das sagen ja auch die Zahlen ne?

00:10:40: Und das kriegt man ja mit den meisten Angriffe.

00:10:42: zum Glück für uns, sag' ich mal finden auf Kommunal-und Landesverwaltungen statt.

00:10:47: Die sind vermutlich etwas angreifbarer als die Bundesverarbeitung.

00:10:51: Naja wobei ich aber eigentlich sagen muss, das ist ja eigentlich total schlimm.

00:10:55: Das finde ich ja schlimmer als wenn sozusagen die Bundes Verwaltung.

00:10:58: Also, nach meinem Verständnis.

00:10:59: Weil da sind die Daten von uns Bürgerinnen und Bürgern?

00:11:02: Ich glaube, je nach Blickwinkel für uns Bürgerin-und-Bürger ist es wahrscheinlich viel, viel schlimmer wenn meine kommunale Verwaltung angegriffen wird und da erstmal nichts mehr geht ich kein Fahrzeug anmelden kann oder mich nicht abmelden können oder so was.

00:11:12: Soll auch

00:11:12: zugehörig sein, das kann ja alles mögliche

00:11:13: betroffen sein.

00:11:14: Genau, dann hat das einen lokalen ganz großen Impact auf Deutschland gesehen natürlich nicht.

00:11:19: andererseits Wenn die Bundesverwaltung angreifen wird, hat das natürlich dann auch sehr viele Auswirkungen.

00:11:23: Der cyber-sichere Verwaltungsarbeitsplatz ist eine faszinierende Konstruktion.

00:11:28: Niemand, Marcel schon gar nicht versteht ihn vollständig.

00:11:31: Trotzdem hoffen alle das er funktioniert.

00:11:33: Und

00:11:33: wir haben schon angesprochen es gibt so ganz viele unterschiedliche Akteure.

00:11:36: ne?

00:11:37: Gaf Digital hast du gesagt dem den IT Planungsrat gibt's die Fitco gibts die Zendes gibt gaf digital gibts auch noch öffentlich IT Dienstleister die dann sozusagen über ein Staatsvertrag geregelt sind dataport zum Beispiel.

00:11:48: dann wird auch häufig in Verwaltungsdigitalisierungskreisen über Smart Cities, digitale Zwillinge gesprochen.

00:11:54: Was ich aber nach wie vor nicht verstanden habe.

00:11:56: Anna Du hast es auch kurz angesprochen ne?

00:11:58: Wie kommt man denn zu den Geräten?

00:11:59: Irgendjemand hat die irgendwo stehen und jemand kann die dann abrufen.

00:12:02: Die stehen da fünf Jahre rum.

00:12:04: also wir funktionierten dass man plötzlich neue Geräte kriegt

00:12:08: Genau!

00:12:08: Also wir dürfen jetzt als Bundesverwaltung oder nicht als Kommunal- oder Landesverwaltung einfach so sage ich mal beim Mediamarkt einkaufen gehen oder beim befreundeten IT Händler um die Ecke.

00:12:21: Sondern es gibt tatsächlich so Vergaberegeln, so nennt man das.

00:12:24: Da müssen Sachen ausgeschrieben werden.

00:12:27: Beim Bund ist es so, dass das im Vielfach über solche Rahmenverträge läuft und wir dann ausgeschritten vom Beschaffungsamt.

00:12:35: Dann können sich Bewerber darauf bewerben...

00:12:38: Und es dauert ... ... achtundzwanzig Jahre?

00:12:41: Nee!

00:12:41: Aber natürlich dauert es länger als mal eben zu Media-Markt zu gehen.

00:12:44: Hat

00:12:44: jemand von euch beiden Überblick wie andere Länder das machen?

00:12:50: hatte ja schon dieses Wort Föderalismus in den Mund genommen.

00:12:53: Und natürlich ist es auch ein großer Unterschied, ob man jetzt ein föderaler Staat

00:12:58: ist

00:12:59: oder halt einen zentraler Staat.

00:13:00: aus IT-lerinnen Sicht kann man schon sagen, dass der Föeralismus eher irgendwie nachteilig ist in gewissen Punkten.

00:13:08: wenn man halt einen Zentralverwalteten und vielleicht auch kleineren Staat hat Estland oder so dann sind halt Dinge einfacher.

00:13:15: da kann man auch zentrall viel mehr

00:13:19: Steuern.

00:13:21: Genau, wird es dann sicherer?

00:13:23: Vielleicht.

00:13:25: Wobei Österreich ist tatsächlich ein ganz gutes Beispiel.

00:13:28: Auch Föderal

00:13:29: organisiert hat seit Jahrzehntausendvier den elektronischen Akt.

00:13:33: Den elektronischem Akt.

00:13:34: Wir haben

00:13:37: den elektronschen Akt ja.

00:13:38: Das scheint das ganz gut zu funktionieren.

00:13:40: Sie haben auch so wie's aussieht eine sehr zentrale Beschaffung mit der Bundesbeschaffungs-GmbH geschaffen...

00:13:46: Die haben sich irgendwann mal komizist glaube ich die Länder und die Bundesländer Vertrag nicht, wenn ihr committet auf sowas.

00:13:51: Also

00:13:53: im kompletten Prozess bin ich natürlich nicht drin, klar.

00:13:55: Es sieht so aus als wenn sie es irgendwie hinkriegen.

00:13:58: Anna du warst bei Bundesverwaltungsamt sozusagen auch Referatsleiterin für Softwareentwicklung?

00:14:02: Dann ist ja die Frage sollte die öffentliche Hand viel mehr selbst entwickeln?

00:14:06: also wir kommen vor einer Hardware.

00:14:07: jetzt ein bisschen in

00:14:09: die Software.

00:14:10: Ja das ist immer diese Frage, da soll man alles selbst entwickeln.

00:14:14: Grundsätzlich ist es so, man sollte nur selbst entwickelen Wenn man Produkte am Markt nicht hat Weil meistens sind die Produkte für, wenn man gewisse Aufgaben hat.

00:14:23: Die am Markt sind weiterentwickelt als wenn man das irgendwie selber entwickeln würde.

00:14:27: Es heißt ja auch nochmal selbst entwickeln.

00:14:28: Entwickel ich das sozusagen in der Behörde oder beauftrage ich eine Entwicklung?

00:14:33: Aber normalerweise prüft man erst mal gibt es eine Software am Markt und da kann man ja auch Anforderungen stellen wie weit man sich dann an den gewissen Hersteller bindet oder ob man sagt, okay.

00:14:44: Man kauft es zwar ein aber ist das ein Open Source Produkt?

00:14:47: Man macht es dann für sich sozusagen, man schneidet es für sich noch mal zu und man baut es anders auf.

00:14:51: Genau!

00:14:52: Aber Eigenentwicklungen bergen halt auch immer gewisse Risiken.

00:14:55: also wie sicher zu machen ist halt nochmal eine ganz andere Aufgabe.

00:14:58: auch

00:14:59: die ganzen was wir besprochen haben zählt ja alles so bisschen darauf ab.

00:15:03: was wir gerade auch gesellschaftlich in den Medien diskutieren und digitale Souveränität nennen klingt mitunter so ein bisschen der Abschottung finde ich andere Begriffe, die ich gelesen habe.

00:15:12: Ist da so digitale Handlungsfähigkeit?

00:15:14: Ist das denn die deutsche Verwaltung gerade?

00:15:16: Also ist denn die deutschen Verwaltungen... Ihr könnt die Bundesverwaltung sozusagen sprechen.

00:15:19: Ist sie dann digital souverän wenn sich das messen ließe?

00:15:24: Nein.

00:15:26: Klare

00:15:26: Antwort!

00:15:28: Aktuell nicht.

00:15:29: Aber das Thema ist ja jetzt grad tatsächlich in aller Munde.

00:15:32: es ist auf jeden Fall Augenmerklar drauf dass wir mehr digitale Souveränität benötigen und dass da Schritte gemacht werden, erste kleine würde ich mal so sagen.

00:15:44: Ich glaube ganz so klein sind die nicht?

00:15:45: Ich habe über all das zumindest mit der Chefin der Zendes gesprochen.

00:15:48: Mein Name ist Pamela Koster-Hartlich und ich bin eine der zwei Geschäftsführenden des Zentrum für Digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung Kurzzendes.

00:15:57: Pamela sitzt in Bochum.

00:15:59: wir reden heute über den cyber sicheren Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft.

00:16:03: sozusagen der optimale Arbeitsplatz.

00:16:04: den optimalen Verwalten Arbeitsplatz entwickelt ihr sozusagen gerade.

00:16:09: Und diesen Verwaltungsarbeitsplatz, Pamela bei euch der ist Open Source.

00:16:13: Warum ist er Open Source?

00:16:14: Ach, der ist open source aus ganz vielen Gründen.

00:16:18: da muss man vielleicht ein ganz kleines Stück zurückgehen.

00:16:21: die Idee einen souveräden Arbeitsplatz zu entwickeln ist daraus entstanden das im Rahmen einer sehr umfangreichen Studie im Bund man ermittelt hat wie sehr man eigentlich abhängig ist von einem einzigen Software Anbieter.

00:16:36: Diese Studie ist ein bisschen auch als Microsoft-Studie in die analen eingegangen, sag ich mal.

00:16:41: Und man hat zwei Dinge festgestellt.

00:16:42: also der Bund ist zu nahezu ein hundert Prozent, so ein bisschen weniger aber nahezuo einhundert Prozent abhängig von Microsoft was den die Arbeitsplatzlösung angeht, also im Fall Office das ist eine Hersteller und es ist auch noch eine proprietäre Lösung.

00:16:55: In der Kombination heißt dass Es ist unheimlich schwierig Eine Alternative zu installieren und dann hat man gesagt Das ist eine Situation, die der Staat eigentlich nicht akzeptieren kann.

00:17:07: Weil da geht ja ein erheblicher Kontrollverlust auch mit einher.

00:17:10: Es gab aber zu dem damaligen Zeitpunkt keine wirkliche Alternative zu diesem Produkt und daraus hat man sich gesagt okay wenn wir diese Alternative entwickeln lassen oder schauen wie dieser Alternative aussehen kann dann muss diese Alternativen gleich auch Open Source sein weil Open Source hat sehr viele Vorteile was so Transparenz Wechselfähigkeit Einflussnahme auf Funktionalitäten und am Ende auch Sicherheit angeht.

00:17:34: Sag doch mal zwei Worte, was heißt denn Open Source für euch?

00:17:36: Dass man einfach mal definiert wie ihr Open Source versteht.

00:17:40: Für uns heißt Open Source dass man in diesen Quellcode reinschauen kann das standardisierte Schnittstellen verwendet werden.

00:17:50: diese Kombination als Standards und Transparenz ermöglicht vor allen Dingen Kontrolle uns hier ermöglicht aber auch Interoperabilität.

00:17:59: Wenn wir uns mal die Verwaltungsdigitalisierung heute anschauen, ist sie geprägt von sehr, sehr vielen Silos und sehr vielen Systemen, die nicht unbedingt miteinander sprechen können.

00:18:07: Und auch diese Herausforderung kann ich mit Open Source wunderbar adressieren weil offene Standards und Schnittstellen sind einer der Kernbestandteile von Open Source-Lösungen

00:18:16: Und euer Großprodukt gerade heißt Open Desk.

00:18:19: Das ist vor allem sozusagen Büroarbeitsplatz, wenn ich es richtig verstehe.

00:18:22: Jetzt kommen wir zu unserem eigentlichen Thema.

00:18:24: wie stellt ihr sicher dass sozusagen Open Desc cyber-sicher ist?

00:18:29: Das unterscheidet sich eigentlich gar nicht von anderen Softwarelösungen.

00:18:33: also ich glaube was man erstmal so ein bisschen aus dem Weg räumen muss ist diese Frage is open source sicherer oder unsicherer als proprietäre Software.

00:18:43: Jede Software kann sicher- oder unsichern sein und jede Software wird im Laufe ihres Lebens mit Sicherheitsvorfällen konfrontiert sein, das ist einfach ein völlig normaler Zustand.

00:18:53: Und die Frage ist eher wie geht man dann mit diesen Sicherheitsvorfellen um?

00:18:59: Desk ist es so, dadurch dass wir auf Open Source Komponenten zurückgreifen können.

00:19:04: Wir sehr genau sagen was eigentlich alles drin in diesem Open Desk denn in jeder Software heutzutage stecken hunderte bis tausende Einzelkomponent die nicht von der Firma die die Software am Ende vertreibt ursprünglich mal entwickelt wurden.

00:19:20: das auch bei proprietary Software und der Vorteil an Open Desks ist dass wir zum Beispiel automatisiert sogenannte Software Bill of Materials erstellen können trifft übrigens alle Open Source Lösungen.

00:19:31: Das heißt, wir können sehr tief reinschauen und wenn es einen Sicherheitsvorfall gibt in einer Einzelkomponente – das ist nicht mal unbedingt eine Open Desk-spezifische Einzelkonponente sondern vielleicht eine Einzelkomponentin die in tausenden anderen Lösungen auch verbaut ist – dann können wir das automatisiert feststellen und damit auch sehr gut fixen.

00:19:50: Durch den Open Source Ansatz haben wir sehr gute Voraussetzungen beispielsweise auch die Vorgaben aus dem Cyber Resilience Act heute schon zu erfüllen.

00:20:00: So, das heißt einmal für mich zum Festhalten du sagst ihr sagt Open Source und Cyber-Sicherheit sind kein Widerspruch?

00:20:07: Nein die ergänzen sich ehrlich gesagt ganz wunderbar gerade wenn man wie gesagt sich den Cyber Resiliensekt mal anschaut der ja auch genau vorschreibt, dass es diese S-Bombs geben muss.

00:20:18: Dass das Schwachstellenbehebung von Anfang an mitgedacht werden muss im Prozess.

00:20:23: Dass man transparenter werden muss was beispielsweise Schwachstellen angeht.

00:20:27: All das habe ich auf ganz natürliche Art und Weise bei Open Source Produkten allein schon weil so viele Menschen draus gucken können.

00:20:33: Ich kann da nichts geheim halten.

00:20:35: Und bei der Cyber Agentur schauen wir immer ein bisschen so naja in zehn, fünfzehn Jahren wie's da aussehen könnte Habt ihr eigentlich auch so lange Zyklen?

00:20:42: also Habt ihr auch schon Ideen, wie der Open Desk oder wie euer Produkt Open Desch vielleicht in zehn, fünfzehn Jahren aussieht?

00:20:50: Wenn wir so ein bisschen mehr nach vorne gucken beschäftigt uns das Thema Modularität.

00:20:54: Perspektivisch soll Open Desc eher ein Chor, sage ich mal eine Plattform werden wo man Komponenten durchaus ein- und ausstöpseln kann weil wir schon heute sehen in der Verwaltung dass es sehr unterschiedliche Anforderungen gibt an diese Komponenten die enthalten sind und das Ziel ist mehr modularität.

00:21:13: Wir hartern ja gerade so ein bisschen unsere Folge damit, das Thema klingt so spröde.

00:21:17: Aber eigentlich... Also es klingt zumindest nicht sexy so Verwaltungsarbeitsplatz, cyber-sicherer Verwaltung der Zukunft.

00:21:23: Überzeug uns doch noch mal und unsere Höhe, warum das trotzdem enorm wichtiges Thema ist!

00:21:29: Da würde ich eine Frage stellen.

00:21:30: Wie viel Zeit verbringst du bei deinem Arbeitstag vor deinem digitalen Arbeitsplatz?

00:21:35: Ja zuviel im Zweifelsfall werden die Antworten da.

00:21:37: Ja aber ich würde sagen neunzig Prozent der Arbeit findet er statt.

00:21:41: Oder wenn wir uns die klassische Behörde anschauen, das ist einfach der Kern des Verwaltungshandelns findet.

00:21:47: Auch wenn es unheimlich viele Fachverfahren gibt, findet irgendwie an diesem Arbeitsplatz statt.

00:21:51: Das ist wirklich das Kernelement.

00:21:53: Dieses ganze Thema wird ja noch wichtiger weil jetzt diese Anwendung immer mehr in die Cloud wandern und da ist es ja umso wichtiger dass ich eine Garantie habe sozusagen, dass mir dieser Arbeitsplatz zur Verfügung steht.

00:22:06: Der kann ja durch unterschiedliche Gründe ausfallen einmal durch eine Cyber-Sicherheitsattacke.

00:22:11: Genau das Gleiche ist aber auch denkbar einfach durch abschalten, weil wenn ich einen US-Cloud-Dienst benutze ... Dann kann mir keiner diese Garantie geben, dass dieser US-Cloud-Dienst nicht irgendwann zum Spielball politischer Machtspielchen wird.

00:22:27: Das heißt mit dieser Cloudifizierung des digitalen Arbeitsplatzes wird diese Frage nach wer hat eigentlich Kontrolle über die Infrastruktur und wer kann sicherstellen, dass sie auch morgen noch da ist?

00:22:37: Wird immer wichtiger!

00:22:39: So Pamela.

00:22:40: und jetzt zum Schluss sozusagen von einer bundeseigenen GmbH zu anderen Bundeseigen haben wir so Ich sage mal so Tipps für die Cyberagentur und den cyber sicheren Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft.

00:22:50: Welche Herausforderungen bei Entwicklung von einem Verwaltung, Arbeitsplatz gibt es denn?

00:22:54: Und wie kann man die vielleicht umschiffen?

00:22:57: also herausforderung um schiffen weiß ich nicht ob man das muss.

00:23:01: Also ich glaube eine der großen Herausforderungen das sehen wir tatsächlich auch bei Open Desk ist dass es die eine Verwaltung in Deutschland ja nicht gibt.

00:23:08: Das sind circa dreizehntausend verschiedene Einrichtungen, Behörden und Organisationen, die insgesamt subsumiert werden unter Verwaltung.

00:23:16: Es fängt im Bund an und geht bis runter auf die kommunale Ebene.

00:23:20: Jetzt kann man sich vorstellen wie schwierig das ist... oder wie hetero gehen auch die Anforderungen der Verwaltung in Anführungszeichen, also dieser dreizehntausend verschiedenen Stellen an eine Bürosoftware.

00:23:31: Eine der wichtigsten Aufgaben des Zendes eigentlich so ein bisschen zu schauen, wie kristallisieren wir die heraus?

00:23:36: Die wirklich einen Mehrwert bieten und die dann auch in der Fläche Wirkung entfalten können.

00:23:41: das ist glaube ich ein ganz ganz wichtiger Hebel.

00:23:43: wenn wir so ein bissel mehr in Sicherheit schauen was ja auch euer Thema ist haben wir Anforderung von Einrichtungen oder auch Organisationen mit sehr, sehr hohen Sicherheitsanforderungen.

00:23:54: Und die kommen dann aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu uns.

00:23:58: Unsere Aufgabe ist es dann auch in so eine Roadmap einzupassen und zu schauen was sind denn die dringendsten Nieds?

00:24:03: Wie können wir diese verschiedenen Akteure mit uns zusammen an den Tisch bringen um diese Anforderung abzugleichen dass sie am Ende eine Lösung haben für vielleicht am Anfang fünf bis zehn verschiedene Aussehende Anforderungen?

00:24:14: Pamela Kroster-Hartl die Geschäftsstunde der Zendes.

00:24:16: danke!

00:24:17: Gerne

00:24:18: Wisst ihr, was ich mir jetzt bei dem auch sehr schwierig oder herausfordernd vorstelle?

00:24:23: Wenn man jetzt sagt okay wir wollen die Gitarre souverän machen und wir bauen das jetzt ganz anders.

00:24:27: Ihr kommt morgen ins Büro, lieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer Bundesverwaltung und sieht ganz anders aus!

00:24:34: Das ist sehr, sehr schwierig.

00:24:35: aber die Leute sind natürlich seit Jahren an gewohnte Oberflächen gewohnt und auch an ihrem Microsoft Word und Excel gewohnten und wenn es anders aussieht dann kommen vielleicht einige damit erstmal nicht Klar, was ja auch total in Ordnung ist.

00:24:48: Ist total verständlich, ne?

00:24:49: Wenn ich das nicht kenne, dann nehme ich es nicht.

00:24:51: Soll ich immer eine schöne Geschichte dazu erzählen?

00:24:54: Ich habe Anfang des Jahres mal ein Interview geführt mit einer ehemaligen Direktorin an der Förderschule auf dem Land in Sachsen-Anhalt.

00:25:01: Die erzählt mir Ja Herr Roth die Rechner von den Schülern, die waren schon immer auf Linus basiert weil wir haben damals billige Geräte gekauft.

00:25:07: da lief nur Linus drauf Und die Geräte von den Lehrern waren Windows basiert.

00:25:12: und dann hat sie wirklich in der Nacht- und Nebelaktion das Wochenende gesagt, wir stehen jetzt die Gerät von den Lehrerinnen auch um.

00:25:17: Und was hat sie gemacht?

00:25:18: Sie hat einfach ins Lehrerzimmern Zettel hingehängt.

00:25:21: Übrigens es gibt ein Update auf euren Rechnern.

00:25:23: Wundert euch nicht wenn's ein bisschen anders ausschaut.

00:25:25: Wenn ihr Fragen habt meldet euch!

00:25:27: Es gab keine Nachfrage.

00:25:28: Clever!

00:25:31: Also das war nicht den ganzen ganz fantastischen Geschichte.

00:25:33: So, jetzt haben wir so ein bisschen erzählt wie komplex es heute ist.

00:25:37: Jetzt gucken wir mal so ein bißchen darauf, wie komplext wird's denn morgen und übermorgen?

00:25:40: Und ich befürchte das wird nicht weniger komplex!

00:25:42: Das ist das was sozusagen im Ideenwettbewerb passieren soll bei euch.

00:25:46: Wie soll da der Verwaltungsarbeitsplatz in der Zukunft im Übermorgen sozusagen sicherer werden?

00:25:52: Jens erzähl mal was habt ihr davor?

00:25:53: also was wollt ihr am Ende

00:25:55: haben?!

00:25:56: Was wir am Ende haben wollen, das wissen wir selbst gar nicht so richtig.

00:25:59: Deswegen ist es ja auch ein Ideenwettbewerb.

00:26:01: also wir suchen nach ganz spannenden Ideen aus der Bevölkerung.

00:26:06: Wir gehen grundsätzlich erst mal davon aus in unserem Szenario dass die Verweitung komplett digitalisiert ist.

00:26:11: Das ist erstmal ganz wichtig zu sagen und das sollen die Leute auch so ein bisschen verinnerlichen.

00:26:16: und dann daraus

00:26:17: Also da keiner schreiben bitte schafft die Faxgeräte ab

00:26:19: Genau das können die leute schreiben Das nehmen wir dann nicht.

00:26:24: Genau, also wir wollen auch wirklich sehr gerne ... ja, ich sag mal, sehr wilde Ideen haben.

00:26:28: Das kann überall hingehen.

00:26:30: Also das können irgendwie Zusammenarbeit zwischen Menschen sein und was da verbessert werden kann.

00:26:35: Zusammenarbeit mit KI, KIs untereinander.

00:26:38: Es ist ja grad so agentische Systeme auch immer noch ein ganz großes Wort.

00:26:41: Ob das in zehn, fünfzehn Jahren noch genauso sein wird?

00:26:43: Das weiß ich auch nicht, das weiß wahrscheinlich auch keiner.

00:26:46: Und wir wollen einfach das ... Die Leute wirklich ganz verrückt denken, Konzepte aufschreiben und uns zeigen.

00:26:53: Immer im Hintergedanken aber cybersicher?

00:26:55: Genau!

00:26:56: Das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:26:57: es muss um Cybersicherheit gehen und es muss auch um innovative Verwaltungsarbeit gehen bei dem Ganzen.

00:27:02: Ah ja also wir haben das mal durchgedeignet.

00:27:04: der Mensch, die Software, die Hardware und sozusagen die Verwaltung

00:27:08: Ja, also alles was mit diesem System zu tun hat.

00:27:10: Das kann die Verwaltung sein, das kann aber auch angeliedete Sachen sein, also auch Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern.

00:27:15: Auch da sind wir sehr offen für Ideen.

00:27:17: wenn da irgendwas verbessert werden kann wie Authentifizierung etc.

00:27:22: Da sind wir super offen für und wünschen uns da auch Ideen.

00:27:26: Bei der Pamela Hammergart gehört bei der Zendes geht es um Open Source.

00:27:28: sollten die Ideen auch Open Source seien sozusagen?

00:27:32: Da geht's ja schon um die Umsetzung.

00:27:35: Wir suchen grundsätzlich Konzepte, also Ideen für Forschungsprogramme.

00:27:41: Die suchen wir erst mal, wenn daraus am Ende ein Open Source-Projekt, Software Open Source Hardware entsteht dann umso besser klar.

00:27:50: Wie ist es bei dir eigentlich so?

00:27:51: Wenn man sagt, die öffentliche Erwartung entwickelt was muss das in deinen Augen Open Source sein?

00:27:56: Sollte es Open Source?

00:27:57: Naja, also das wäre natürlich irgendwie besser.

00:28:00: Das wünschen wir uns alle.

00:28:02: aber ich sage mal zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht realistisch so.

00:28:07: Deswegen glaube ich man sollte ja sowieso nicht so dogmatisch grundsätzlich sein und vielleicht für einige Bereiche geht das auch gar nicht.

00:28:14: Also muss man ja auch so sehen.

00:28:17: deswegen würde ich die Frage ganz klar mit Nein beantworten Aber womöglich sollte man das machen.

00:28:25: Jetzt musst du natürlich noch erzählen Einfach so ein Ideenwettbewerb, schönen Dank auf Wiedersehen.

00:28:29: Also es gibt auch was zu gewinnen?

00:28:30: Ja,

00:28:30: es

00:28:31: gibt was zu

00:28:31: Gewinne.

00:28:32: Genau ganz wichtig!

00:28:33: Was gibt's zu Gewinn?

00:28:34: Insgesamt gibt es Hundertfünfzigtausend Euro zu Gewinnen.

00:28:37: also die erstplatzierte Idee bekommt hunderttausende Euro und platzt zwei und drei dann dreißig tausend und zwanzigtausenden Euro aber noch viel viel wichtiger.

00:28:45: Der Ideen-Wettbewert ist ja in zwei Phasen aufgeteilt.

00:28:47: wir sammeln jetzt erstmal Phase eins bis achtzehnten achten Sammel wie kurzkonzept das heißt kurzkonzepte sind sieben bis neun Seiten ungefähr lang müssen verschiedene Aspekte beleuchten, also wie innovativ ist das Ganze.

00:28:59: Welche Anbindung gibt es denn für die inneren äußere Sicherheit?

00:29:04: Also

00:29:04: eher so ein Pitch dann?

00:29:05: Ja, etwas längerer Pitch genau!

00:29:08: Das sichten wir erstmal intern in der Cyber-Agentur.

00:29:10: da haben wir sehr diverses Team zusammengestellt und diese interne Jury wählt erst mal die drei vielversprechendsten Ideen aus.

00:29:19: Die beauftragen wir dann einen Ideenkonzept zu erstellen, dass ist dann ungefähr doppelt so lang.

00:29:24: Aber für das Ideenkonzept wären sie schon jeweils mit vierzichttausend Euro.

00:29:27: Und das passiert alles dieses Jahr noch?

00:29:29: Genau, also die Einreichung geht noch bis achtzehnachten.

00:29:31: Dann ist eine Evolutionsphase und dann werden bis Ende Dezember Anfang Januar dann die drei besten ausgesucht... Ah!

00:29:37: Da müssen wir mit meinem Steuerberater sozusagen schon mal reden, ob man das in diesem Jahr oder im nächsten Jahr bucht.

00:29:42: Ja genau.

00:29:43: Also ihr wollt da zügig fertig werden?

00:29:46: Die Sieger-Ehrung wird Anfang Juni twenty-seven zwanzig auf einem Cyberkentursymposium stattfinden

00:29:51: Und Anna sitzt ja hier nicht nur, weil sie tolle Sachen zu erzählen hat.

00:29:53: Sondern du bist auch Teil der Jury, die am Ende das Geld sozusagen bestimmt werde Gewinner wird.

00:29:59: Genau.

00:29:59: Ich finde es total spannend und nein habe ich noch nie mitgemacht, weil du das fragen wolltest.

00:30:07: Genau, ich hab mich auch total gefreut, dass ich gefragt wurde da mitzumachen.

00:30:10: Ich bin super gespannt was da so alles kommt und ich find's ja auch total... Ich mein' du sagst das immer so.

00:30:15: Ja wir gehen davon aus, dass die Verwaltung schon voll digitalisiert ist.

00:30:19: Wie sieht denn das eigentlich aus, allein dieser Gedanke?

00:30:22: Also

00:30:22: wie sieht eine voll digitale Verwaltung eigentlich aus sich davor zu stellen.

00:30:27: Da muss man schon so einen gewissen Hopp irgendwie machen und dann muss man ja nochmal den Hopp oben draufmachen.

00:30:34: Das finde ich einfach total spannend.

00:30:36: Genau, das spiegelt vielleicht auch so ein bisschen den Auftrag der Agentur wieder und am Ende soll ja aus der Gewinneridee einen Forschungsprogramm ausgeschrieben werden.

00:30:44: Da kommt dann im Ende nichts Fertiges bei raus und auch das Ideenkonzept ist nach wie vor ein Konzept.

00:30:48: Und daraus machen wir denn ein Forschungs-Programm und schreiben das aus!

00:30:52: Und dem Preisgericht?

00:30:53: Genau, Anna da bist du, da ist der Chef von der Saarabagentur, jemand vom BMI, jemand vorm Zentrum der Digitalisierung der Bundeswehr, BSI noch, ne?

00:31:01: Also hochkari besetzte Jury.

00:31:04: Was ich mich ja jetzt frag und Anna da hast du vielleicht auch Erfahrung was ist denn wenn wenn wenn du einen Text dann liest nix.

00:31:10: das klingt mir aber sehr nach KI.

00:31:14: also ob da jemand wirklich drüber nachgedacht hat oder ob dass jemand nur mal bei einer KI eingegeben hat wie geht er damit um?

00:31:21: Ja tatsächlich kann man behaupte ich heutzutage immer noch ziemlich gut irgendwie auch sehen wenn Texte mit KI geschrieben worden sind.

00:31:29: Also ich lese immer wieder Abschlussarbeiten und Hausarbeiten ... Und das ist wirklich gut ersichtlich, ob das wirklich von Menschen haben geschrieben ist.

00:31:40: Was machst du

00:31:41: dann?

00:31:42: Ja bei unseren Arbeiten gibt es halt ganz klare Regeln auch in welchem Maße und wie KI eingesetzt werden soll und darf.

00:31:49: also das schon auch natürlich gewünscht bei uns dass die Studierenden lernen mit KI umzugehen ganz klar aber sie sollen halt eben nicht irgendwie da rein prompten.

00:31:59: Hallo, schreibt mir mal meine Abschlussarbeit zu folgendem Thema.

00:32:03: Und na so ist das ja bei dem halt auch, dass wir im Prinzip eigene Ideen haben wollen und die sollen selbst entwickelt werden.

00:32:10: Ja natürlich kann man sich immer inspirieren lassen aber am Ende soll die tündende Idee von einem Menschen kommen.

00:32:19: ich behaupte mal da schaffen wir Das zu erkennen.

00:32:22: Ja, das hoffe ich auch.

00:32:23: Diese Filterung passiert schon intern... Also

00:32:25: du hast damit nix zu tun?

00:32:26: Genau!

00:32:27: Ich hoffe es funktioniert.

00:32:29: Am Ende wird der Anna und der Rest des Preisgerichts die drei besten Ideen präsentiert werden.

00:32:36: Und da sind dann hoffentlich keine KI-Einreichungen mehr mit dabei.

00:32:40: Ich bin sehr sicher,

00:32:42: dass dazu

00:32:42: kommen wird, dass es auch KI-Enreichungen geben wird.

00:32:45: Ich habe übrigens vergessen im Preisgericht sitzt auch die Amtsleiterin Digitalisierung und Informationstechnik der Stadt Köln.

00:32:51: Das heißt sozusagen, da ist diese kommunale Ebene dabei.

00:32:54: Das war euch auch schon wichtig?

00:32:55: Das ist uns super wichtig!

00:32:57: Na klar.

00:32:57: also wir wollen alle möglichen Ebenen mit einbeziehen und mit ihr da auch jemandem am Bord zu haben im Preisgericht.

00:33:03: Diese Sichtweise hat es extrem wertvoll.

00:33:06: Der cyber-sichere Verwaltungsarbeitsplatz ist der Ort an dem auch den Büroklammern nur mit zwei Faktor-Authentifizierung vertraut wird und an dem man gleichzeitig zu wenig Rechte und so viele Passwörter hat.

00:33:17: Sabine hat heute einen Vogonenklauen gefrühstückt.

00:33:21: Anna, ich pitche mal wenn wir ganz frech mal denken.

00:33:24: Wir stellen alles wieder aufs Schreibmaschine um bis am Sichersten.

00:33:28: Ja, theoretisch ist das so aber ich glaube nicht dass wir dann noch heutzutage die Verwaltung regeln könnten.

00:33:34: also so funktioniert es halt nicht.

00:33:36: Also dafür haben wir glaube ich zu viele Daten.

00:33:40: Was ich ein bisschen worauf ich hinaus wollte geht's auch darum Verwaltungen umzukrempeln?

00:33:46: Also wenn man das digital macht, sagt man eigentlich immer, ja man kann das super digital machen.

00:33:50: Nur mal muss ich angucken, funktionieren die Prozesse eigentlich so sinnvoll wie die da sind?

00:33:54: Machen die Prozese so Sinn?

00:33:55: und wir haben jetzt gerade festgestellt, Föwalismus ist ein bisschen tricky und so.

00:34:00: Ich glaube die Herausforderung an der Stelle ist eben auch zu gucken Okay Wir gehen davon aus es alles noch so.

00:34:04: gibt Bundesländer Es gibt elf tausend Kommunen, sechszehn Bundesländern uns gibt eine Bundesverwaltung Und darauf entwickle ich jetzt einen Konzept Wie der zahlbarsicher Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft aussieht ohne zu hinterfragen.

00:34:15: sind die Strukturen sozusagen für eine klassische Digitalisierung so optimal?

00:34:20: Genau.

00:34:20: Also grundsätzlich ist es natürlich so, wenn man digitalisiert bedeutet das nicht dass man nur elektrifiziert also irgendwie das was man in Papier hat nach elektronisch zu gießen sondern man sollte tatsächlich schon irgendwie gucken ändert sich hier vielleicht der komplette Prozess und macht es irgendwie Sinn da einen anderen Prozess einfach hinterzuarbeiten weil man jetzt diese klassischen Akten in Papiere vor mit Umlauf mappen so in der Verwaltung früher üblich war.

00:34:46: Wenn man das eins zu eins einfach elektronisch ...

00:34:48: Kann man machen?

00:34:50: Aber dann hat man halt keinen Fortschritt am Ende, ne?

00:34:52: Dann hat man alles irgendwie schön elektronische aber keinen Fordschritt sondern man sollte dann schon irgendwie gucken.

00:34:56: okay habe ich hier vielleicht ein Workflow den nicht da optimieren kann und nur dann kriegt man wirkliche Innovationen.

00:35:04: Und natürlich sollte man auch gewisse Strukturen immer mal wieder überdenken.

00:35:08: Ich meine das wird ja auch getan.

00:35:09: also wir haben jetzt einen Bundesministerium für Digitales, das BMDS.

00:35:15: Wo man auch gesagt hat okay vielleicht will man irgendwie Digitalisierung jetzt mal mehr zentral denken und das heißt da gibt es ja auch in der Verwaltung tatsächlich Änderung der Strukturen.

00:35:25: Das ist gut dass du sagst und das ist vielleicht nochmal so.

00:35:27: ein Hinweis an die Teilnehmenden vom Ideen-Wettbewerb Bitte geht nicht davon aus, dass die Prozesse so bleiben.

00:35:33: Sondern auch die können sehr gerne neu gedacht werden.

00:35:36: Also da wirklich auf einem weißen Blatt Papier anzufangen wie kann denn vielleicht eine Kfz-Anmeldung passieren?

00:35:41: oder in den Fünfzehnzwanzig?

00:35:42: Da fliegende Autos haben wir, weiss ich nicht... Doch!

00:35:46: Auf jeden Fall!

00:35:47: Jens, wie bewertet ihr denn dann die Einreichungen?

00:35:50: Gibt es irgendwie ne Matrix, was hat hier?

00:35:52: Check, check, check oder wie läuft das?

00:35:53: Genau, wir haben verschiedene Kriterien.

00:35:55: Es muss eine gewisse Mindestlänge haben und es darf nicht über eine gewissen maximale Länge sein.

00:36:00: Es muss erkennbar sein, dass es mit Cyber-Sicherheit zu tun hat.

00:36:04: Mit innovativer Verwaltungsarbeit zu tun und auch eine Anwendung hat in einer äußeren Sicherheit.

00:36:09: Das ist unser Cyberkantur immer sehr wichtig.

00:36:12: Und wenn dann diese ganzen noch ein paar mehr formale Kriterien alle erfüllt sind, dann gibt das da eine qualitative Prüfung.

00:36:17: Das macht unsere interne Jury die prüft auf Innovativität, Umsetzbarkeit ... Und jetzt müsste ich das nochmal nachgucken, dass Dritte...

00:36:27: Dann guckst du noch mal nach und guckts gleich auch im Winter nach was ihr sozusagen danach mit den Ideen macht.

00:36:35: Guck mal nach!

00:36:36: Also wir haben Innovativität, Nutzen der Idee und die Umsetzbarkeit des Ganzen.

00:36:41: Das wird dann qualitativ von unserer Intern Jury evaluiert und am Ende dann Ideenkonzepte werden vom Preisgericht auch nochmal nach den selben Kriterien evaluiert.

00:36:52: Bei euch waren und wenn die Ideen sozusagen primiert sind, dann passiert was damit?

00:36:56: Dann ist das Ziel dass wir aus der Gewinnidee ein Forschungsprogramm kreieren.

00:37:01: So zum Schluss!

00:37:03: Damit mal hier etwas Extrusives sozusagen haben im Podcast jetzt euer euer Tipp für Menschen die teilen nehmen wollen wie sie dieses ganze Geld am einfachsten kriegen.

00:37:12: Nein also so zu sagen weil es euer Extrusiver-Tipp für Menschen, die sozusagen die Idee einreichen wollen und denen wir hier nur einen Podcast verraten.

00:37:20: Macht euch frei von aktuellen Prozessen.

00:37:22: Denkt ganz, ganz frei!

00:37:24: Wo kann es hingehen?

00:37:25: Wie kann das Ganze aussehen?

00:37:27: und vielleicht auch was könnten die Cyber-Bedrohungen in Zukunft sein?

00:37:32: Das wissen wir nicht, das weiß keiner.

00:37:34: aber lasst eurer Fantasie freien Lauf.

00:37:38: Meinst du geht in die ähnliche Richtung werdet einfach mal verrückt, denkt mal verrückt.

00:37:42: die Verwaltung...

00:37:43: Verrückte

00:37:43: Verwaltung?!

00:37:44: Genau wie könnte die aussehen?

00:37:48: dann fängt an

00:37:49: Und hofft ihr denn, dass Ihr in zehn, fünfzehn Jahren dann auch mit diesem cyberseeren Arbeitsblatt schon arbeitet?

00:37:56: Na klar.

00:37:57: Ah!

00:37:57: Wie sieht der denn aus?

00:37:58: Was für ein Gerät stellst du dir vor?

00:38:00: Hast Du noch einen Bildschirm?

00:38:01: Hast du noch eine Tastatur?

00:38:02: Ist das alles sozusagen im Kopf oder hast Du eine Brille auf die das alles scammed gesehen als mögliche?

00:38:07: Das darf ich eigentlich gar nicht verraten.

00:38:09: Nie

00:38:09: darf es nicht verraden sein.

00:38:11: D.h.,

00:38:11: wir sind im nächsten Sommer schlauer.

00:38:13: Wollte ja nochmal vorbeikommen?

00:38:14: Ich weiß nicht.

00:38:15: Könnte gerne vorbei kommen.

00:38:17: Sehr gerne.

00:38:18: Vielen Dank, Anna Schulze, Professorin an der Hochschule des Bundesveröffentlichen Verwaltungen.

00:38:22: Danke, dass du da warst und danke jenseweise, der das Projekt HAL-II-II bei der Cyberagentur leitet.

00:38:28: Danke dir!

00:38:30: Nächste Folge von Per Anhalter durch den Cyberraum in zwei Wochen mit Jens Hüttenberger am XXIII.

00:38:35: Juli.

00:38:36: Da hören wir wieder wie ein Science-Fiction-Roman entsteht.

00:38:40: Und am XIII.

00:38:41: Achtend sind wir hier wieder dabei Mit einer Livefolge vor der langen Nacht der Wissenschaften an der Uni Halle.

00:38:46: Vielen Dank,

00:38:46: bis dann.

00:38:47: Tschüss!

00:38:55: In der ersten Folge habt ihr ja schon Anna Rahm und ihre musikalische Ada kennenlernen dürfen.

00:39:10: Wer es noch nicht gehört hat, kann das jederzeit nachholen.

00:39:13: In der zweiten Folge hatte das erste Mal Alice ihren Auftritt.

00:39:17: Und in der dritten Folge – in zwei Wochen wird es etwas technischer!

00:39:22: Es geht um Verschlüsselung, digitale Sicherheit und darum warum Quantencomputer für bestehende kryptografische Verfahren zur echten Herausforderung werden können.

00:39:35: Sie können aus einem

00:39:36: Rinderfilet Hackfleisch machen, aber nicht aus Hackfleisch

00:39:39: ein Rinderfilee.

00:39:41: Warum beachteten einige Kryptowährungen

00:39:44: diese einfache

00:39:44: Regel nicht?

00:39:46: Was war daran so schwer

00:39:47: zu verstehen?

00:39:49: Bereits vor fünfzehn

00:39:50: Jahren im ersten Jahr ihres Masterstudiengangs – sie war gerade von Köln nach München gewechselt – hatte ihr Mathematikprofessor

00:39:57: auf

00:39:57: diese einleuchtende Tatsache hingewiesen.

00:40:01: Im Austausch von geheimen Schlüsseln seien nur die Einmal-Signaturen sicher!

00:40:20: Das

00:40:31: klingt logisch.

00:40:31: Was Hackfleisch mit Verschlüsselung zu tun hat, Ihr erfahrt es in der dritten Folge unseres near-future-Romans Kryptokalypse.

00:40:40: In zwei Wochen am XXIII.

00:40:42: Juli auf diesem Kanal

00:40:47: Per Anhalter

00:40:47: durch den Cyberraum, der Podcast der Cyberagentur.

00:40:57: Alle Infos auf cyberagenturm.de.