Beyond Line Of Sight - Marine, U-Boote und Cybersicherheit

Shownotes

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Zu Gast ist

  • Kapitän zur See Karsten Knecht, der das Innovationsmanagermeint der Deutschen Marine leitet und lange Schnellbootfahrer war.
  • Julian Laufs , der bei der Cyberagentur das Partnermanagement leitet und schon einmal in Folge 17 zu Gast war.

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Links zur Folge

MARLIN Challenge der Cyberagentur

Folge 16 Wie sich Kommunikation in Zukunft schützen lässt

Transkript anzeigen

00:00:04: Der

00:00:14: Podcast der Cyberagentur.

00:00:18: Per Anhalter durch den Cyberraum, Forschung für übermorgen!

00:00:28: Wie das bisher gelöst wird und wie sich Kommunikation unter- und auf dem Wasser in Zukunft vielleicht besser machen und besser schützen lässt.

00:00:35: Darum soll es heute gehen bei per Anhalter durch den Cyberraum, denn der Cyberraum reicht bis auf die hohe See!

00:00:41: Habe ich jetzt einfach mal beschlossen Julian?

00:00:43: Der Cyberraum ist überall.

00:00:43: Ja, der

00:00:44: Cyberrum ist überall genau.

00:00:45: Zu Gast ist Dr.

00:00:46: Julien Laus von der Cyberentour.

00:00:47: Hi Julien Grüß dich.

00:00:48: Und wenn Julien da ist sind Menschen in Uniform nicht weit.

00:00:52: Kapitän zur Seekasten.

00:00:53: Knecht ist auch da von der deutschen Marina.

00:00:55: Hallo Herr Knecht

00:00:56: Ja, moin.

00:00:57: Moin!

00:00:57: Wir sind aufs Dugge einig, weil wir dutzen uns ja alle hier hallo.

00:01:01: Du leitest seit Februar das Innovationsmanagement bei der Marine?

00:01:04: So viel können wir schon mal sagen.

00:01:07: Julian du warst hier schonmal zu Gast, du leiteste bei der Cyberagentur das Partner-Management und warst in Folge siebzehn hier als es um die Spectra Challenge ging.

00:01:15: Genau, ja.

00:01:15: Drohnen,

00:01:17: Kampf um Funktakier... Bis seit vier Jahren bei der Cyber-Agentur hast du in London zu Innovationen bei der Polizei promoviert.

00:01:24: Das weiß ich nämlich, weil du dich hier vorgestellt hast in Erfolg als du da warst.

00:01:27: Das macht jeder Gast, Carsten!

00:01:29: Du jetzt bitte?

00:01:30: Du hast zweiundvierzig Sekunden Zeit und die Sabine sagt sozusagen wann du ablegen darfst.

00:01:34: Ahoy Herr Knecht Ich bin ja ein Riesenfan aller Kapitäne auf dem Wasser oder im All Und ich bin gespannt was sie in den nächsten zweiund vierzig sekunden über sich zu erzählen haben.

00:01:43: Es geht los volle Fahrt voraus

00:01:46: Moin moin, mein Name ist Kapitän zu See Karsten Knecht.

00:01:48: Ich bin ein Kinderküste und bis zum Abitur im Kieler Umland groß geworden.

00:01:54: Anschließend bin ich direkt in die Marine eingetreten, gehöre der Crew seven achtundachtzig an – der sogenannten Elefanten-Kru – und habe Elektrotechnik in Hamburg studiert.

00:02:02: Ich wusste früh dass ich Schnellbootfahrer werden wollte.

00:02:05: Bin in zehn Jahren über den Wachoffizier zu zwei Kommandantenzeiten gekommen und bin im Wesentlichen in der Ostsee und im Mittelmeer zur See gefahren.

00:02:13: Zwischenzeitlich durfte ich drei Jahre in Frankreich zubringen, zweiter von den Brest an der Ecornaval und ein Jahr in Paris an der Akademie.

00:02:21: Seit zwei Jahren blicke ich nunmehr auf gut zwanzig Jahre Verwendung im Rüstungsbereich zurück.

00:02:28: Wir

00:02:28: legen wieder langsam an Herr Kapitän

00:02:31: und suchen den Ausgleich bei Sport

00:02:33: beim Musik- und

00:02:36: im Werkschallang.

00:02:38: Also Sport ist tatsächlich mehr so total an Land laufen, Fußball wenn es irgendwie geht und auch ein bisschen Gewichte heben.

00:02:47: Das gehört ja dann auch irgendwann dazu.

00:02:49: Ich habe mal nachgedacht.

00:02:50: also Sie sind seit nünzelt achten achtzig bei der Marine.

00:02:52: das ist schon eine ordentliche Zeit!

00:02:54: Also ich erschrecke mich auch immer wenn ich zurückkomme wie lange da schon ist Aber es macht immer noch Spaß.

00:02:58: schon daher weiter so.

00:03:00: Schnellboot ist, das klingt so nach Action

00:03:02: wieder ne?

00:03:03: Das klingt super spannend ja!

00:03:04: Kann

00:03:06: ich nicht mitteilen... Ich hab so drei dumme Fragen jetzt die wir im Kopf schreiben.

00:03:10: Einmal

00:03:11: Kapitän

00:03:11: zur See ist sozusagen dein Dienstgrad gibt's auch einen Kapitä der nicht zur See

00:03:15: fährt?!

00:03:15: Naja, also ich sag mal von den Dienstgraden her bist du irgendwann bei Kovettenkapitän angekommen, Fregattenkapitänen und das konnte man eigentlich bis vor kurzem noch ziemlich gut auch an die entsprechenden Wasserfahrzeuge binden sozusagen.

00:03:28: Also als Kovettenkapitän hast du so Kovetengröße gefahren.

00:03:31: Das war in meinem Fall tatsächlich Fnellboot Und als Fregattenkapitän bist du dann derjenige, der Alpkommandant auf einer Fregatte ist.

00:03:39: Und Kapitaine zu See muss man leider sagen haben wir so an Bord nicht mehr zu fahren?

00:03:43: Dann bist du im Steinkreuz der WW das ausdrücken und dann leidest du dich für

00:03:47: fahren.".

00:03:48: Das heißt Kapitänen zu sich stimmt so oder so

00:03:49: nicht?!

00:03:51: Genau!

00:03:51: Und dem oder hat mit der Marine zu tun aber darf nicht mehr aufwählen.

00:03:54: Das muss man halt genau so sagen.

00:03:57: So zweite dumme Frage weil ich auch noch nie wirklich sozusagen mit dem Kapitän von der Marine in gesprungen habe... Du hast zwar jetzt Schneeboot gesagt, darfst du auch alles andere fahren was auf dem Wasser und unter Wasser fährt?

00:04:05: Also irgendwie von Flugzeugträger bis U-Boot.

00:04:08: Also es ist tatsächlich so da sind wir fast wie bei der Lufthansa unterwegs.

00:04:11: So vergleich ich das immer.

00:04:13: Das heißt du machst auf deinem Flugmuster den Schein.

00:04:16: Wenn du etwas anderes fliegen willst musst du dir auch das für das Flugmuster erschließen.

00:04:21: Das heißt, du musst genau wissen wie du mit dem Wasserfahrzeug allgemein umgehen kannst.

00:04:27: Bei Schnellbooten hast du vier Maschinen gehabt, mit denen du gearbeitet hast und zwei Routerblätter.

00:04:33: extrem speziell wie das Schiff beim Anlegen und Ablegen reagiert, das musst du drauf haben.

00:04:39: Bei den Fregatten ist es ähnlich.

00:04:40: da kommt dann noch Versorgungsmanöver dazu.

00:04:43: Das musst du dir in nicht langen Jahren aber doch mit einiger Praxis erfahren um dann auch die Zulassung zu bekommen.

00:04:50: so will ich das mal ausdrücken.

00:04:51: Das heißt du dürftest jetzt nicht ins U-Bund steigen und sagen du jetzt nicht übernehme ich hier?

00:04:54: Auf keinen Fall.

00:04:55: Also das wollen beide Seiten nicht!

00:04:59: So, und die letzte Doverfrage?

00:05:00: Wenn du Urlaub machst, machst du das natürlich auf dem Kreuzfahrtschiff.

00:05:03: Um Gottes Willen... Ich habe meiner Frau gesagt, komm mir nicht so.

00:05:06: Das liegt aber vor allem daran Dass ich unruhig werde wenn ich an Bord eines Schiffs bin Und nichts zu tun hab' Und da bin ich nicht gut zu genießen

00:05:12: Ist auch geil.

00:05:14: Kannst du mal anköpfen vorne?

00:05:15: Jetzt weiß auch wie es geht.

00:05:17: Aber ich kann mir vorstellen Kreuzahrtsschiff ist ein bisschen total unspektakulär für dich dann

00:05:21: Absolut Da passiert ja nichts.

00:05:24: Also ein Kampfpilot würde mal sagen, Linie fliegen ist für ihn wie so einen Busfahrer sozusagen, da passiert dann nix und für mich ist das genauso.

00:05:31: also ohne Operationszentrale wüsste ich nicht warum man zur See fahren sollte.

00:05:34: Sehr

00:05:34: schön!

00:05:34: So Kassen, aber jetzt wirklich versprochen nur noch ganz schlaue Fragen und zuerst glaube ich müssen wir so ein paar Grundlagen klären zur Aufklärung sozusagen.

00:05:44: Geisteswissenschaftlichen und nicht im militärischen Sinne.

00:05:48: Du hast Fregatten schon angesprochen, kannst du uns mal einfach so durch die Marine an die Hand nehmen?

00:05:52: Durchführen wie viel Schiffe haben wir eigentlich?

00:05:54: Wie viele U-Boote haben wir?

00:05:55: Wieviel Soldatinnen und Soldaten sind da unterwegs?

00:05:57: Wie groß ist sozusagen euer Forschungs-Eta?

00:05:59: Okay ich versuch's mal!

00:06:01: Wir sind ungefähr bei fünfzig Einheiten wie wir sagen.

00:06:04: also große Schiffe kleinere Boote und quer durch die Last wie wir das gerne in der Marine austeuern ist es ebenso dass wir Ostsee im Wesentlichen, die die Bootsgefahr da haben.

00:06:15: Da haben wir also U-Boote.

00:06:18: Wir haben die Corvette in Warnemünde liegen und wir haben die Minjagdboote um die es ja auch mit Blick auf den Sicherheitspolitischen Raum moment geht.

00:06:27: Und wir haben auch Aufklärungseinheiten.

00:06:28: Also das ist das was in der Ostsee sich tummelt und die Vergatten sind im wesentlichen Willemshafen zu Hause dort auch stationiert auf vierzehn an der Zahl.

00:06:38: und dazu kommen dann noch Versorgungseinheiten, die Einsatzgruppenversorger in Wilhelmshaven sind.

00:06:43: Und im Kieler Raum dann auch die Unterstützungseinheiten für die Boote wie wir sagen das sind dann die Tender Das ist so mein so grober Parforsche durch die Flotte.

00:06:52: Fünfzig klingt klein aber wenn man alles mitzählt sind es mehr sozusagen?

00:06:56: Ja also Wenn man so den kleinräumigen Anteil mitnimmt, habe ich natürlich auch ein bisschen zu dem Backkassen alles.

00:07:03: Das wird dann ziemlich viel.

00:07:04: aber über die Wesentlichen haben wir eben gesprochen und man muss ehrlich sagen wir sind im Aufwuchs.

00:07:09: das heißt jetzt ist es so dass wir mit Norwegen ja eine U-Boot Kooperation haben.

00:07:14: da bauen wir gemeinsam auch größere U-Boote die Norweger eben dann auch in Atlantik einsetzen wollen Und die wir eben gerade so groß halten, dass wir noch in der Oste operieren können.

00:07:23: Aber auch weltweit.

00:07:24: Das ist das Neue daran und die Kooperation ist sehr fruchtbar.

00:07:28: Die haben ja auch mit Italien, den U-Boten, die da derzeit fahren.

00:07:31: Da tut sich einiges im Moment.

00:07:33: Und wie hier Menschen sind sozusagen auf den Schiffen

00:07:36: drum herum?

00:07:37: Also wir unterscheiden ja zwischen den Marine Uniformträgern, die überall in der Bundeswehr sind... Und dann hat tatsächlich auch die Leuten, die an Bord dienen und drumherum in den Floteln steben um das Ganze am Laufen zu halten.

00:07:50: Da können wir so mit Zehntausend Plus rechnen dass man so ein grober Anhalt.

00:07:55: Was sind sonst noch so die Unterschiede zwischen Her-und Luftwaffe?

00:07:58: So viele Leute, die wieder das eine noch das andere kennen...

00:08:01: Also das ist angesprochen die Größe natürlich und die Expertise, die wir mitbringen bis hin zu unseren Kampfschwimmern.

00:08:07: Die ja das scharfe Ende sind, das scharfes Schwert wie wir immer sagen die wir weltweit einsetzen können.

00:08:11: aber es sind eben auch die einzigen Spezialkräfte die eben auch unter Wasser Arbeiten dreidimensional, also die springen auch genau wie ihre Kameraden aus Flugzeugen ab.

00:08:21: Aber es sind die einzigen, die eben auch unter Wasser arbeiten.

00:08:24: was den Job bei uns so speziell macht das ist sicherlich im Her und der Luftwaffe auch so.

00:08:28: Wir haben doch sehr viel Spezialverwendungsrhein, die dann auch ziemlich schnell mangel Ressourcen sind weil wir in dem Fluch der kleinen Zahl haben sowohl Was diese Verwendungsreihen angeht, aber auch was die Schiffe angeht.

00:08:40: Wenn ich sage dass das hier so mit Roundabout-Fünfzehn Fregatten rechnen heißt es aber auch, dass das drei vier unterschiedliche Klassen sind, die wir am Fahren haben.

00:08:51: Das meiste sozusagen ist dann immer ein Portfolio von vier Fregaten einer Klasse und das macht das eben schwierig in der Logistik.

00:08:58: Ich muss doch nochmal einmal eine verständnisfrage stellen.

00:09:00: Fregattensatz ist ein Schiffstyp sozusagen

00:09:04: Genau, der Größe den wir fahren das sind die auch.

00:09:06: die werden von Afrika etc.

00:09:08: weltweit dann auch einsetzen.

00:09:10: Und in diesen Schiffstypen gibt es noch mal so verschiedene Klassen wo du sagst irgendwie diese sind da nochmal größer oder die haben

00:09:14: zwei?

00:09:14: Genau auf die verschiedenen Ausrichtungen.

00:09:16: also das musst du dir so vorstellen aus dem Kalten Krieg kommt und jetzt wieder verstärkt in die Richtung denkend hast du Fregatten die wir einsetzen um fremde U-Boote zu jagen.

00:09:25: dass denn so der Nordatlantik der Flankenraum wenn du so kommst von Grönland über Island hin zu Großbritannien Und dann auch in der Nordsee.

00:09:34: Da müssen wir sehen, dass wir die sogenannten Choke-Points zu machen und da ist Ubud Jagd – ich nenne das mal so schlabsig angesagt!

00:09:41: Dann haben wir andere Fregatten, die Anti Air Warfare machen also dafür sorgen, dass dann anfliegende Jets oder jetzt vermehrt natürlich auch Drohnen und ballistische Flugkörper auch, die uns anfliegen, dass die entsprechend bekämpft werden können und dann Convoys geschützt werden Oder wenn wir sicher als Politist denken an gewissen Straßen, die vielleicht blockiert sind.

00:10:02: Wo du dann mit Drohnen rechnen musst und dir anfliegen oder auch mit Minen rechnest, wo du dann sagst okay ich habe jetzt die kleineren Mineneinheiten.

00:10:11: Die haben natürlich keinen echten Schutz gegen Flugbedrohung.

00:10:15: Und dafür stelle ich die Fregatte als großen Bruder daneben der dafür sorgt dass sie in Sicherheit arbeiten können.

00:10:20: das ist das Ziel.

00:10:21: Das

00:10:21: ist schon krass ne?

00:10:23: Ja also ich höre ganz gebannt zu quasi es ist Wahnsinn

00:10:27: Wünschte man sich mal auf den Kreuzfahrtschiff, da wünscht man sich... Also kann man sowas mal angucken, Karsten?

00:10:31: Unbedingt.

00:10:31: Ich lade euch ein und das kriegen wir hin!

00:10:34: Wo müssen wir denn die Bahnticket hinbuchen?

00:10:36: Wo bist du gerade?

00:10:37: Ich bin jetzt tatsächlich in Rostock Und werde aber mit meiner Einheit, mit der Innovation und jetzt kommen wir dann sozusagen langsam zu Thema.

00:10:45: Ja, für das man nimmt nicht!

00:10:49: Kommen wir jetzt Richtung Eckernförde und in Eckernörde.

00:10:53: da werden wir jetzt hingehen und quasi unsere kleine Innovationszelle aufmachen weil wir dort auch in einer Experimental-Umgebung sind.

00:11:00: Wir haben ja mehrere wehrtechnische Dienststellen und die schöne Zahl einundsiebzig meint dass ist unser Wer Technologien stelle, die sich mit Marine gerät tauchen fahren alles und fliegen was dazugehört tatsächlich beschäftigt und auch die Forschung durchführt.

00:11:14: Die sitzen im wesentlichen in den Äckern Förder aber auch in Kiel.

00:11:17: das genau der Raum wo wir sein müssen weil auch dort der zivile Andockpunkt ist dass er so genannte Tech Hub Sicherheits- und Verteidigungsindustrie Nord.

00:11:27: Die haben wir gesehen, dass im Süden auch durch den Ministerpräsidenten Söder da der Tech Hub im Südende eingeweiht wurde.

00:11:35: Man ist sich ziemlich schnell im Plan darüber geworden, das wir sowas in Norden auch brauchen.

00:11:39: Denn du kannst zwar eine Drohne in den See werfen sage ich mal aber um richtig dann auch die verschiedenen Schichtungen dann zu haben richtig tief tauchen zu können.

00:11:48: Um auch mit Wellen und Seegang richtig arbeiten zu können brauchst Du eben die hohe See oder auch die Ostsee, der ein bisschen kleiner ist und ihr speziellen Wetterphänomene und Bedingungen hat.

00:11:58: Und das können wir nur im Norden machen, wo wir den direkten Zugang haben.

00:12:05: Also mehrere zehn Millionen Euro, das schwankt leider jährlich und wir versuchen uns dann entsprechend auf Fremd zu finanzieren.

00:12:12: Das heißt, wir haben einmal den Forschungsanteil und dann den Innovationsanteil.

00:12:16: Und ich sehe das immer sehr verzahnt miteinander weil Forschung findet da wo Studien kommen, wo das Ganze so ein bisschen dual use aus der Wissenschaft kommt Und da können dann aber auch Sachen da sein, die noch keine Produkte sind.

00:12:28: Also wenn du Richtung Drohnen denkst, sagst du immer okay ich will die Drohne sofort haben weil sie jetzt ein besonderes Feature mitbringt was uns vielleicht im Kampf auf dem Flachschild oder so auszudrücken wenn wir jetzt so bisschen an die Ukraine denken wirklich voran bringt und den entscheidenden taktischem Vorteil bringt.

00:12:43: und dann will ich dafür sorgen mit meinem Mann dass wir möglichst schnell das ganze auch Beschaffungsreif machen.

00:12:49: Das heißt wir machen sogenannte operational exercises wo wir dann in der Experimental-Umgebung vor Ort an realen Szenarien überprüfen, ob das Gerät einsetzbar ist.

00:13:00: Und das wollen wir dann auch ziemlich schnell weiterentwickeln also mit eigenen Kräften dann noch ansetzen, mit der Firma gemeinsam das so zu Sehenreife bringen um es dann auch schnell zu beschaffen und einzusetzen.

00:13:11: Genau.

00:13:11: Also ihr habt sozusagen ganz viele Pläne.

00:13:13: Lass uns mal langsam ran Pirschen.

00:13:14: du hast schon gesagt habe ich am Anfang eigentlich übertrieben als die gesagt hat man kann keine E-Mail aus dem U-Boot schicken?

00:13:19: Du hast generell recht, das ist nämlich das große Problem.

00:13:22: als in meiner Geführungsunterstützung sage ich immer.

00:13:25: Das ist das Problem der Bandbreite dass wir haben auf sie hast du schon das Problem auf den Fregatten Dass du die Bandbreiten immer hinterherläufst.

00:13:32: Die Anwendungen werden schnell so bandbreiten intensiv, dass wir das über die Satelliten mit dem Bordkommunikationssystem kaum realisieren können und dass wir eigentlich immer muss ich das vorstellen zwei Jahre hinterher hinken.

00:13:44: wenn wir jetzt Untersee aufs Unterseemotor aus U-Boot gehen wird das noch viel schwieriger und da habe ich natürlich keine Satellitenanbindung.

00:13:51: Da muss sich dann entweder auftauchen, was das U-Boat selbst sehr vulnerabel gestaltet.

00:13:56: also da ist es tatsächlich sehr gut bekämpfbar.

00:13:58: dass wollen wir unbedingt verhindern.

00:14:00: Oder wir finden eben ein System, wo wir die U-Boot-Kommunikation über zum Beispiel Relais-Bojen sicherstellen.

00:14:08: Und da sind wir dann auch schnell bei der Challenge Malin-Sächsendzwanzig, wo uns tatsächlich überlegen wie können wir denn Kommunikationen übersehen und in diesem Relaisraum um das zu sagen von Untersee in die Luft aber auch umgekehrt?

00:14:21: Ich will ja auch vom Marine-Kommando vom Headquater aus mit den U-Boten direkt kommunizieren.

00:14:26: Wie kann ich das so gestalten, dass es möglichst eben stöhrsicher ist und nicht auch das U-Boot sicher erreiche?

00:14:32: Jetzt hast du den Julian sozusagen schon angepickt von der Challenge.

00:14:35: So weit war ich noch gar nicht.

00:14:36: Aber Julian, erzähl mal!

00:14:37: Hier kommt an einer Stelle jetzt auch ein Spiel weil ihr was gestartet habt mit der Marine

00:14:41: zu sagen.

00:14:42: Also wir haben ja letztes Jahr Spectre gemacht.

00:14:45: Ich war auch hier, wir haben ausgiebig darüber gesprochen und es ist eine sehr erfolgreiche Challenge gewesen.

00:14:51: und Carsten hat ja gesagt Wir haben auch unten da in Erdingen diesen Tech Hub Und mit denen haben wir letztes jahr die Challenge gemacht und sind jetzt einmal quasi einmal durchs Land in den Norden gegangen Genau, also die Challenge knüpft jetzt quasi da noch mal an.

00:15:07: Wir haben das Format weiterentwickelt und wir haben uns Gedanken gemacht wie man evaluiert was lief gut oder nicht

00:15:12: so gut?

00:15:13: Und haben jetzt eine Challenge geschaffen die in vielerlei Hinsicht doch deutlich besser funktioniert.

00:15:21: Also was ist sozusagen Ziel?

00:15:22: oder was habt ihr formuliert, wieviel Geld habt ihr müsst ihr ausgeben?

00:15:25: wer kann mitmachen?

00:15:26: So bitte!

00:15:27: Ja,

00:15:27: also wir haben eine sehr schöne Challenge formuliert die Technologie offen ist.

00:15:32: es geht darum um neue Kommunikation für die Marine zu entwickeln.

00:15:36: Das ist das ganz große Thema und wir wollen im Endeffekt sicherstellen, dass Schiffe untereinander oder auch Schiffe mit Drohnen oder eben auch Schiffen- und Landeinheiten miteinander kommunizieren können.

00:15:48: Dabei geht es beyond line of sight.

00:15:50: Das heißt alles was quasi über den Horizont geht und man kann sich bewerben.

00:15:55: Die Eingabemaske ist offen Interessierten Personen können einfach auf die Website gehen, mal sich das anschauen und können dann eben eine relativ kurze Bewerbung einreichen.

00:16:05: Es sind Zehntausend Zeichen also es sind paar Seiten nur tatsächlich wo man seine Idee umreißen muss und seinen Vorschlag quasi pitcht.

00:16:13: Und dann werden eben von einer Fachjury sechs Teams ausgewählt Die dann jeweils bis zu vierzigtausend Euro erhalten um in einer das sind knapp sechs Monate Um in knapp sechs Monaten quasi in dieser Arbeitsphase

00:16:27: Schon

00:16:28: was zu entwickeln?

00:16:28: Genau.

00:16:29: Als Preis kann man tatsächlich hunderttausend Euro gewinnen, also wie bei Spectra auch hundertausend Euro für den Erstplatzierten, fünfzig für den Zweiten und dreißig für den Drittplatzierten.

00:16:38: Und der Trostpreis ist deine U-Bootfahrtkasten!

00:16:40: Auch das kriegen wir hin.

00:16:41: Das behauptet ihr jetzt einfach mal ganz steif mit meiner Verletzung, dass du nicht das verlimblich kommst.

00:16:46: Alles gut!

00:16:47: Aber dann musst du mitfahren ne?

00:16:48: Ich sag dir das, da bist du mitgefangen und mitgehackt.

00:16:51: Ja ich

00:16:51: hab dem Vorgespräch ja gesagt, ich erinnere mich an eine ganz schlimme übel machende Fairüberfahrten nach Dänemark.

00:16:57: mal seitdem bin ich so bei großen Schiffen sehr zurückhaltend ehrlich gesagt.

00:17:00: So was hatte ich tatsächlich auch mal damals als Kind irgendwie gefahren bin ... Und

00:17:04: Carsten hat was darauf gesagt, Carsten hast du darauf gesagt

00:17:08: Ja, geht mir auch immer so und ich sage dir wachsen Seebeine.

00:17:11: Also ich sag mal so früher meine Eltern hatten überhaupt keinen Spaß wenn ich als Kind hinten gesessen habe.

00:17:16: Da wurde mir regelmäßig übeln.

00:17:19: Bei der Marien ist das so dass sich auch damit zu kämpfen hatte.

00:17:22: und wenn man aber in Funktionen ist, sag' ich mal du sitzt in einer Operationszentrale und du hast die ganze Zeit was zu tun dann kannst du das ein bisschen ausblenden?

00:17:30: Und dir wachsen Sehbeine!

00:17:32: Das ist tatsächlich gewöhnt sich daran

00:17:33: So, wir haben so ein bisschen umrissen sozusagen Marine.

00:17:36: Wir haben jetzt schon gehört was ihr bei der Serbingentur mit der Challenge vorhabt weil ich glaube sozusagen die Herausforderung da haben wir auch sozusagen im Vorgespräch gesprochen ist ein bisschen.

00:17:44: es geht eigentlich um Kommunikation.

00:17:45: ne wie lässt sich Kommunikations da eigentlich an dieser Stelle schützen?

00:17:48: dazu hatten wir auch schon eine Folge.

00:17:50: Folge Folge sechzehn war das da war der Fabian Schumpf Kollege von dir Julien dabei und Professor Jorsvik von der TU Braunschweig.

00:17:57: Und da habe ich zum Beispiel auch schon gelernt, dass Kommunikation mit U-Boten ist total schwierig.

00:18:00: Weil unter Wasser in die Luft kann man nicht so richtig funken und unter Wasser ist das auch ein bisschen problematisch alles nicht so optimal für die Technologien, die wir da gerade haben.

00:18:08: Da habe ich z. B. von einer Technologie gehört oder von der Forschung gehört an denen gearbeitet wird sogenannte molekulare Kommunikations, wo man sozusagen mit Molekülen oder Farben irgendwie kommunizieren kann.

00:18:21: Karsten hast du davon auch schon gehört?

00:18:23: komplett neu gedacht, wie man kommunizieren kann auf dem Wasser.

00:18:26: Auch schon bei euch?

00:18:28: Also dafür sind wir ja eigentlich da Innovationen sehen und dann auch das Potenzial erkennen.

00:18:32: Wir machen eine Erstbewertung, sprechen mit der WTD-Einu-Siebzig, die haben ein ganzes Fachberatig dafür.

00:18:40: Neues Bingo Bullshit, wir wollen zu nutzen disruptiv um zu versuchen wenn mir sagen da steckt so viel Potenzial drin diese.

00:18:48: Innovationen müssen wir jetzt fördern dann gehen wir mit Mitteln mit Personal rein mit Expertise und versuchen die dann möglichst schnell auch sehen reif zu bekommen.

00:18:56: aber ich habe ja jetzt ein bisschen rum um ehrlich darauf zu antwort nein haben schon nicht von gehört.

00:19:00: das müssen wir sehen.

00:19:00: unter der technologie wurde sagt dass das finde ich total also interessant wird dass daran geforscht wird oder wurde sagst es hab ich so noch nie erwartet.

00:19:07: Also Quantentechnologie ist glaube ich tatsächlich das, wo wir sehr viel Potenzial drin sehen und das beobachten wir auch sehr intensiv.

00:19:15: Begleiten das auch und müssen dann eben sehen wie können wir da jetzt so den Zugriff im positiven Sinne drauf bekommen dass wir es wirklich nach vorne bringen, dass sie den Benefit davon haben?

00:19:25: Und du hast es auch angesprochen wenn wir es die Challenge machen wollen wir ja noch ein bisschen weiter raus also beyond line of sight.

00:19:33: Wir haben über U-Boote gesprochen, wenn die Auftauchungen leichter zu detektieren sind.

00:19:38: Wir wollen dafür sorgen, dass wir eine geringe Signatur haben und sie unauffällig ist und gleichzeitig eine hohe Störresistenz mitbringt.

00:19:47: Also das heißt auch, je weiter du kommunizierst hast du eigentlich immer die Problematik, dass je weiter Du von der Quelle des Signals weg bist, dass es auch einfacher zu stören ist.

00:19:55: Und das soll alles...das Ganze soll mit verprobt werden.

00:19:58: Wir wollen die Widerstandsfähigkeit gegen Umweltbedingungen damit reinbringen.

00:20:02: und da hast Du, wenn Du so lange bei der Marine tätig warst und Führungsunterstützung gemacht hast wie ich, hast Du natürlich gewisse Ideen.

00:20:09: und ich sage immer bewusst Da reden wir nicht drüber, weil ich jetzt keinen Priorit schaffen möchte oder Dinge wo junge Forscher und Start-ups ganz tolle Ideen aus der Wissenschaft haben.

00:20:19: Die wollen da alle aufsaugen und nicht gleich sagen in die Richtung muss das gehen sonst seid ihr raus sondern im Gegenteil junge Leute voller Ideen kann ich nur sagen ran zeigt was ihr könnt kommt zu Challenge.

00:20:33: Genau und wir haben ja schon gehört ein bisschen warum das eigentlich auch so spannend ist.

00:20:37: also wir haben über die Umwelteinflüsse gesprochen dass es da irgendwie Wahnsinnig.

00:20:40: Mit Wasser, Salz?

00:20:42: Ja,

00:20:42: radikale Bedingungen irgendwie gibt und wir haben aber auch schon darüber gesprochen dass das dann eben auch gestört werden kann.

00:20:47: also das ist auch ein großes Problem und eben sehr, sehr lange Distanzen.

00:20:52: Wir hatten ja gerade schon mal gehört irgendwie so Relays oder sowas also irgendwelche schwimmenden Sachen die da irgendwie bestimmte Funksignale dann weiterleiten.

00:20:59: das sind natürlich auch Dinge.

00:21:00: klar kann ich sowas irgendwo wenn ich es vielleicht in Baum hänge da irgendwo im Wald oder irgendwie ein Kabel verlege Dann geht das vielleicht alles noch ein bisschen besser.

00:21:07: Das ist auf dem Meer dann wieder deutlich schwieriger.

00:21:10: genau deswegen gehen wir auch sehr technologieoffen daran.

00:21:13: Also wir versuchen jetzt Besonders zu schauen, gibt es da irgendwelche Technologien vielleicht auch aus anderen Bereichen.

00:21:18: Vielleicht kommt ja jemand aus einem ganz anderen Fachbereich der sagt dabei das könnte vielleicht funktionieren und am Ende ist natürlich dann auch wieder so und das ist ja der Gedanke des Cyber Agentur dass das ein bisschen Dual Use ist.

00:21:29: also Dinge die jetzt hier im Rahmen dieser Challenge vielleicht als coole Technologin auftauchen können natürlich hinterher auch wieder zivil irgendwo große Mehrwerte bieten.

00:21:37: Also Super oft Bedingungen, wo genau diese Dinge auftreten oder wo ich vielleicht nicht funken kann.

00:21:43: Oder wo ich nach einem Erdbeben oder so Riesenprobleme habe oder Hochwasser.

00:21:50: Diese Sachen kann ich dann wieder auf Zivilen nutzen und um Münzen am

00:21:53: Ende.".

00:21:54: Ein modernes Schiff ist im Grunde ein Rechenzentrum mit sehr guter Aussicht... ...oder einen Serverraum mit sehr überzeugendem Tarnanstrich.

00:22:01: Früher hat es U-Boote gefürchtet Heute fürchtet es vor allem USB Ports.

00:22:05: Unsere Sabine KI ist wieder da!

00:22:08: Jüdlern hat es jetzt angesprochen, Karsten auch schon Beyond Line of Sight.

00:22:11: über was reden wir denn da?

00:22:12: Also Beyond Line Of Sight heißt für mich okay wenn ich ein U-Boot bin und ich tauche auf, bin ich sichtbar.

00:22:15: Tauche ich ab, bin nicht sichtbaar.

00:22:17: Ansonsten einen Schiff kann ich ja eigentlich sehen aus.

00:22:18: Es gibt hohen Seegangen und schlechtes Wetter.

00:22:21: also was heißt Beyond Line OF SIGHT?

00:22:23: hängt das dann auch vom Wetter ab?

00:22:24: oder wie viel Meter, wie viele Kilometer kann ich dann...also was heißt es beyond line of sight?

00:22:29: Also wir sprechen so, ich sag mal ganz grob auch als Schnellbootfahrer.

00:22:32: So alles über dreißig Kilometer jetzt mal umgerechnet.

00:22:36: Das ist so.

00:22:37: das wo ich sagen würde dass es beyond line of sight und wenn wir das ist so kommunikationstechnisch das Wo ich drauf hinaus wollte wollen würde sozusagen beim radar ist das ebenso dass immer so wie weit mein Radar schauen kann.

00:22:52: Und das war bei uns Schnellwohlfahren auch begrenzt, auf Regatten ist es natürlich deutlich weiter.

00:22:57: und was dann noch dazu kommt wenn ich dann anfange dass ganz bewusst mit Kryptografie zu belegen um eben nicht aufklärweit zu sein damit man da nicht eindrehen kann oder mithören kann Dann werden die Reichweiten wieder runter gesetzt.

00:23:09: und sonst wenn du auf einer Brücke stehst beim Kreuzfahrt dort ist das angesprochen werden das wahrscheinlich so um die zehn Meilen sein.

00:23:16: das sind so ich sag mal grob bis zu zwanzig Kilometer die du gucken kannst, je nachdem wie das Wetter ist und wie du auch die Gischt hast.

00:23:24: Alles was dazugehört aufs See tatsächlich dann ja.

00:23:26: Also Beyond Lion of Sight heißt nicht nur mit den Augen gucken sondern auch Radar?

00:23:30: Genau!

00:23:31: Bader, Kommunikation alles da.

00:23:33: Ich weiß nicht wie Julian die Edas seht von der Cyber Agentur wahrscheinlich ähnlich oder?

00:23:37: Ja

00:23:37: ja genau so.

00:23:38: ich meine das sind natürlich dann auch diese ganz klassischen physikalische Hindernisse.

00:23:43: also die Erde ist gekrümmt und eine Funkwelle geht irgendwie gerade.

00:23:46: das heißt du musst dann irgendwann ab einem gewissen Punkt natürlich auch zum Beispiel über zum Beispiel über Satelliten oder irgendwelche Relays, also irgendwelchen Funktower oder sowas kommunizieren damit du dahinter kommst.

00:23:57: Oder auch eine Laser-Kommunikation die von A nach B geht.

00:24:00: Die müssen sich ja irgendwo treffen.

00:24:01: Das heißt du kannst nicht von Australien nach Deutschland das machen ohne dass es irgendwo reflektiert wird.

00:24:06: Das heisst genau solche Sachen und solche Fragestellungen sind natürlich dann besonders interessant.

00:24:10: Und gerade wenn diese Funkverbindungen eben auch länger werden Dann werden sie natürlich auch störanfälliger und da muss man eben auch so ein bisschen gucken.

00:24:17: Also

00:24:17: Björn Glein auf Seite ist einfach Geiler Begriff.

00:24:21: Genau, ist ein geiler Beruf.

00:24:23: Worum es bei den Challenges hauptsächlich geht?

00:24:25: Dass wir einfach viele geile Begriffe in einen Topwerfen, geile Technologien finden...

00:24:31: Nein!

00:24:31: Aber ich verstehe den Punkt so.

00:24:32: Man muss ja irgendwie mal das fassen und Karsten stimmt das eigentlich?

00:24:37: Ich glaube was hat mir Julia erzählt, dass wenn ein U-Boot, ein Torpedo abschießt und dann noch lenken will, dass da hinten ein Kabel

00:24:46: hängt.

00:24:47: Also, als ich angefangen habe auf den Stellbooten wo ich gefahren bin und jetzt reden wir so davon dass wir Mitte der neunziger Jahre sind.

00:24:54: Da haben wir auch noch Torpedos von Schnellbooten verschossen da war sozusagen Klingeldraht dran.

00:24:59: Klingeldraht ist ein Begriff wenn man sich überlegt zu Hause die Klingeln wenn ich die selbst mal verlegte oder mal dahinter geguckt hab so dünner Draht ist das.

00:25:06: Und das bedeutet dann, auf dem Torpedo habe ich eine Rolle die sich abwickelt damit eben kein Zug auf den Draht kommt so dass der Draht immer ohne Belastung sich ins Wasser absenkt.

00:25:17: Das gleiche gibt es auch auf dem Schnellboot oder auf dem U-Boot Damit ich immer ein paar Steuerungssignale an den Torpedo noch mitgeben kann wenn ich einen Zielwechsel machen will ein anderes Zielschiff weil vielleicht erkenne das war das falsche Ziel.

00:25:30: Oder wenn ich noch Korrekturen anbringen möchte und heutzutage haben wir natürlich deutliche Weiterentwicklung, wo wir dann auch mit Glasfaser arbeiten.

00:25:39: Auch ein sehr dünnes Kabel so wie das ja auch wenn man sich dafür interessiert und da reingehört hat in der Ukraine jetzt der Fall ist vor die Drohnen aus Gründen der Störresistenz dann ja auch genau mit diesem Glasfaserkabel

00:25:52: geleitet werden.

00:25:54: Das wäre jetzt auch mein Beispiel gewesen.

00:25:55: also nochmal in der ukraine aber

00:25:56: da kann jemand hinter Baum stehen und den Kabel durchschneiden.

00:26:00: Es geht offenbar nicht.

00:26:02: Und beim Torpedo ist es eben so, also das klingt jetzt ein bisschen banal.

00:26:05: Aber beim Klingeldraht haben wir gesagt, oh Achtung fift bis und das ist wirklich so gewesen.

00:26:09: Wir haben ja meistens dann nachts geschossen um den Übungstorpedo und da muss man sich jetzt vorstellen der hatte damit wir ihn wieder finden einmal ich übersetze mal eine Art Trommel drin dass wir ihn akustisch auffassen können und er hat ne sogenannte Kopflampe sowie einen Jogger der abends durch Wald joggt Hatte der das auch?

00:26:28: So hatten wir die Möglichkeit wenn Übungsraupito, der immer wieder verwendet wurde.

00:26:32: Das machen wir heute auch noch so dann auch wieder fischen können den großen Aal wie wir ihn genannt haben.

00:26:38: Dann war es tatsächlich so dass wir ihn darüber wieder aufgefasst haben.

00:26:43: Und heutzutage, wie gesagt alles mit modernster Technik.

00:26:46: Alleine, wie wickel ich so eine Spule ist schon patentrechtlich gefützt?

00:26:51: Also da steckt einiges an der Hau dahinter, dass wir dankenswerterweise in Deutschland noch haben.

00:26:55: Was du siehst jetzt hier eigentlich?

00:26:57: die ganzen Sachen die Carsten erzählt sind ja genau die Dinge warum wir jetzt gerne mit der Marine zusammenarbeiten weil wir kriegen wahnsinnig viel operativen Input und wirklich von den Leuten die es auch wissen und haben aber als Cyber Agentur ja den Luxus ein bisschen über den Horizont beyond line for

00:27:12: sight.

00:27:15: Sorry, das war mein Wortwitz heute über den Horizont zu schauen und zehn bis fünfzehn Jahre in die Zukunft zu gucken.

00:27:22: Und ich glaube deswegen ist es auch ein ganz guter Match so ne?

00:27:25: Ich würde mir an deiner Stelle aber dann ganz plump sowas wünschen.

00:27:27: Ich möchte meine Torpedos irgendwie nicht mit dem Kabel steuern sondern irgendwie per was auch immer Funk oder sowas.

00:27:34: Auf keinen

00:27:35: Fall!

00:27:36: Auf keinen Fall.

00:27:37: warum sage ich das so, wenn wir jetzt den Fischbiss oder irgendwie allgemein so ein Abriss haben von dem Kabel.

00:27:43: Hat der Torpedo schon... Ich nenne es mal eine gewisse Intelligenz um nicht das Wort KI zu benutzen hat er schon drin.

00:27:49: Das heißt er hat die Position seines Zielschiffes und setzt dann selbstständig fort.

00:27:53: Und wenn ich jetzt darauf schaue, dass der Torpedo womöglich irgendwie noch Funkkontakt haben müsste.

00:27:59: Dann ist das bei U-Booten wird es traditionell mit langen Welle wo ich das dann noch steuern kann oder ich müsste dann vom U-Boot aus eine Unterwassertechnologie haben die es natürlich gibt um den Torpedo leiten zu können.

00:28:11: aber ich kriege das tatsächlich am Störresistenten hin Wenn nicht tatsächlich dem Torpedo alles mitgeben bevor er rausgeht Solange wir möglich mit diesem Lichtwellenleiter die Möglichkeit haben, Kommandos hin und her zu leiten.

00:28:24: Das Schöne bei dem Torpedos, der gibt mir ja auch einiges an Signalen zurück.

00:28:27: Sodass ich ihnen gleichzeitig dann als Aufklärungsmedium nutze.

00:28:31: Aber natürlich bleibt da eine Angriffswaffe und den möchte ich so störresistent wie möglich auf das Siegfiff ansetzen.

00:28:36: wenn wir das mit dem Film das Boot vergleichen.

00:28:39: Da haben die nicht umsonst einen Fächer geschossen weil das war Feiern Vergett, wie wir in Norddeutsch sagen.

00:28:45: Ein zwei Torpedo's falls sich das Schiff noch irgendwie bewegt dass ich das auf jeden Fall treffe.

00:28:49: und da sind wir jetzt Generation weiter natürlich.

00:28:53: Also wir reden jetzt sehr, sehr viel über Torpedos.

00:28:55: Was aber nicht so unbedingt Kern der Challenge ist.

00:28:58: Ja,

00:28:58: fang das mal wieder an!

00:29:00: Aber was es ja zeigt ist dass Kommunikation wahnsinnig wichtig ist.

00:29:04: also die Kommunikations zwischen dem Torpedo und dem U-Boot ist vergleichbar mit der Kommunikierung zwischen vielleicht der Fregatte und der Drohne oder sowas.

00:29:12: Das sind genau diese Sachen die er zeigen.

00:29:15: Kommunikion ist im Endeffekt das Nervensystem Egal, wie groß der Muskel ist und ein Nervensystem, das ihm irgendwie einen Impuls gibt bringt es auch nichts.

00:29:24: Ich habe mir nicht in einer Vorbereitung aufgeschrieben wo du sagst Kommunikation, dass man's einmal sortiert hat.

00:29:28: ne?

00:29:28: Es ist sozusagen einmal zwischen dem Lagezentrum aufm Land Und wie es nennt Carsten den bemannten Einheiten auf der See Genau Dann sozusagen zwischen den verschiedenen Bemannteinheiten Auf der Sehübe oder was auch immer Und dann tatsächlich den bemannten Einheiten auf der See und dem dazugehörigen unbemantten System, wie wir jetzt Torpedo hatten an dieser Stelle oder sozusagen diese unbemannten Systeme untereinander.

00:29:50: Absolut!

00:29:50: Das sind die Dimensionen, die wir haben?

00:29:52: Wenn du überlegst, du willst zum Beispiel mit einer Fregat in die Ostsee fahren das machen sie schon ungern.

00:29:57: auch andere Nationen also die Amerikaner fühlen sich total unwohl weil so viel Land in der Nähe ist und die sehr angreifbar sind.

00:30:04: was wir jetzt hier feststellen is dass Drohen auch über Wasserdrohen die auch unterschiedlichste Größe haben können Von Drohnen, die sind so acht Meter lang.

00:30:13: Wir können uns aber auch vorstellen, wenn wir dann auch vorher sieben Nordatlantik sind, dass die dann Drohne von der nächsten Wille verschluckt zu werden... Dass ich dann also durchaus auch Drohn mit einsetzen möchte, die zwanzig Meter und größer sind Ja, und da kann ich dann eben auch schon Waffe- und Aufklärungsgerät mit draufbringen.

00:30:30: Die kann ich vielleicht direkt als Überbrückung für dieses Medium von Unterwasser zu Überwasser nehmen um Kommunikation dann entsprechend als Reliefstationen zu nutzen.

00:30:39: Ich kann sie aber auch in der Ostsee zum Beispiel einsetzen nicht davon ausgehen dass eine vielleicht nicht befreundete Nation uns ganz viele Drohnen entgegen schickt Dass das die erste Einheit ist die erstens die Drohne auffasst die dann auch die Bekämpfung einleitet Und das Mutterschiff dadurch auch schützt.

00:30:56: Also multi-taskingfähig,

00:30:58: ganz genau.

00:30:58: Du musst dir das vorstellen, kriegst du auch bei den fliegenden Drohnen.

00:31:01: Es gibt ja diese großen Predator und Reaper und so was.

00:31:05: Diese riesengroßen Dinger, die ganz hochfliegen können.

00:31:08: Und dann gibts halt die kleinen, die ihr hier vorne im Studio liegen habt mit denen man kleine Bilder machen kann aber die vielleicht in der Ukraine eingesetzt werden.

00:31:15: also von bis ist da glaube ich alles möglich.

00:31:18: Ich habe jetzt in der Vorbereitung gesehen es gibt nur ein paar neue Drohnsysteme Die wirklich Großen wiegen zwei Hundertfünfzig Tonnen Schwimmende Dinger, also wie ein Schiff.

00:31:28: Ja, wobei sozusagen aus der Ukraine, aus dem Krieg Russlands gegen die Ukraine lernen wir glaube ich so ein bisschen, dass es billig und schnell sein muss, ne?

00:31:36: Wir brauchen vor allem die hohen Innovationszüglichen.

00:31:39: Also wir lernen daraus... Männer, die an der Front kämpfen sind direkt connected sozusagen mit den Leuten, die entweder direkt hinter der Front oder noch weiter in der Etappe sitzen um da neue Features einzubauen, neue Fähigkeiten und neue Unterstützungsmöglichkeiten, die sie an der front benötigen.

00:31:55: Und das ist für mich eigentlich so das wichtigste was ich mitnehme dass wir sagen Wir müssen in Spannung oder Kriegsfall in der Lage sein diese Innovationszyklen mitzugehen.

00:32:03: Das heißt wir müssen eigentlich auf einer Galerie würde man sagen der Trommler sein der den Takt vorgibt müssen wir eben auch in der Lage sein, diesen Takt zu halten und am besten vor der Welle zu sein.

00:32:15: Und das mal ein bisschen mal die Themen

00:32:16: auszudrücken.".

00:32:18: Also wie reden da jetzt so lau nicht drüber?

00:32:19: Eigentlich ist es ja... eigentlich ist es sehr doof, ne?

00:32:21: Also jemand, der bei der Bundeswehr arbeitet bereitet sich auf Verteidigung, auf Krieg vor aber möchte es trotzdem nicht erleben,

00:32:27: ne?!

00:32:28: Ganz genau!

00:32:29: Wir sagen das schon von einer großen Politik her sagst du ja immer so, wir wollen abschrecken.

00:32:34: Wir wollen kriegstüchtig sein um nicht in den Krieg gehen zu müssen.

00:32:38: Das heißt, ein möglicher Gegner muss ziemlich schnell sehen mit einem einfachen Blick.

00:32:42: Der andere Gegner wird mir selbst Schaden zufügen – da kann ich nichts gewinnen!

00:32:47: Und das wollen wir eben deutlich machen.

00:32:49: Wir sehen, dass gerade bei einer aktuellen Challenge die wir jetzt vor Rostock durchführen, wo es um Schutz mein Team der kritischer Infrastruktur geht... dass wir sehr viele norddeutsche gesprochen Inzidenz haben, wo plötzlich Drohnen in der Näherung Umgebungen auftauchen.

00:33:02: Die Bilder machen, wo Personen Fotos machen und da sind wir sehr robust mittlerweile mit unseren Kollegen von der Bundespolizei See und Land unterwegs, mit unseren eigenen Kräften, mit den Feldjägern um die Leute festzusetzen.

00:33:15: also wir stellen auch fest das wir offenbar gut genug sind um erhebliche Aufmerksamkeit zu erzeugen.

00:33:21: Das heißt was wir schon wissen Was über Land passiert, dass da Drohnen in unseren Luftraum eindringen oder versuchen einzudringen hochsteigen.

00:33:29: Das sehen wir auch auf der Ostsee und unter der Ostsee.

00:33:32: Und wir sehen zum Beispiel auch Wasserfahrzeuge, die sich erstaunlich neugierig nähern.

00:33:36: Das kann alles sein – also klassisch schon aus dem Kalten Krieg kennen wir das -, dass so ein Fischer-Chorlein etwas größerer überraschend viel Antennen an Bord hat um Aufklärung zu betreiben.

00:33:47: und das geht aber weiter.

00:33:48: in der Ostsee ist es ganz einfach wenn du Fotos machen willst dann bist du mit einer Segeljagd, die du dir irgendwo gemietet hast unterwegs und machst Fotos.

00:33:55: und genau das erleben wir jetzt gerade vor Rostock, dass das passiert.

00:34:01: Sie bringen sozusagen, dass wir da auch entsprechend robust agieren können müssen.

00:34:05: Zwei Dinge nochmal zum einen ganz grundsätzlich Marine oder sozusagen Schiffe die senden ja was ab.

00:34:11: das heißt ich kann im Internet gucken eigentlich wo welche Schiff gerade ist wie bei Flugzeugen und auf der anderen Seite können Schiffe erstmal irgendwo hinfahren dann müssen nirgends wo irgendwie Durchfahrtrechte beantragen oder anmelden wie es bei Flugzeuge so ist ne?

00:34:25: Genau so.

00:34:25: also wir haben das Recht der freien durchfahrt der freie Passage Das, was gerade auch in der Straße von Hormus diskutiert wird.

00:34:32: Aber wenn wir mal in der Ostsee oder Nordsee bleiben ist das gar kein Problem.

00:34:35: Wir sehen dann auch dass die Schiffe der Schattenflotte eben auf frei agieren können, wenn sie die Regeln einhalten.

00:34:41: und das gilt generell

00:34:42: d.h.,

00:34:42: wenn ich mit dem Kriegsschiff durch hohes Gewässer fremder Nationen, auch befreundeter Durchfahr muss ich mich an gewisse Regeln halten.

00:34:49: D.h.

00:34:49: Ich bringe dann eben keine Drohen in die Luft!

00:34:51: Ich drehe da nicht mit meinem Geschützturm um zu zeigen, was für ein toller Hecht ich bin sondern ich halte mich an Regeln habe dann das Recht der friedlichen Passage und dann habe ich mich auch so zu verhalten.

00:35:03: Also wie hand habt ihr das?

00:35:04: Habt ihr immer dann sozusagen eure Positionslichter, euer System an und seid immer überall erkennbar?

00:35:09: In Friedensfall ja!

00:35:10: Du musst es jetzt auch vorstellen.

00:35:12: wir schauen natürlich auch drauf und ich hätte was gesagt schneiden das mit um fast turnstudiumäßig zu sprengen.

00:35:17: Das heißt du hast dann diese Position an jedes Schiff was auf See ist ... eine gewisse Größe hat, hat dieses AIS das Positioning System.

00:35:26: Wo auch so ein bisschen besteht wer ist der Kapitän?

00:35:28: Wo kommt er sehr?

00:35:28: Welcher Flangenstart ist es?

00:35:29: was hat das gerade geladen?

00:35:30: Das wird alles mit übertragen und wenn du jetzt feststellst wie in der Ostsee das Pipelines angegriffen werden... Mit Schleppankern die da eigentlich überhaupt nicht hingehören.

00:35:38: dann wird das Schiff so einer Art mir an derförmigen Kurs plötzlich machen.

00:35:43: Das trecken wir mit.

00:35:45: Und sobald sowas passiert und das ist völlig ungewöhnlich, dann taucht ein Alarm auf und wir kümmern uns um diesen Kontakt der plötzlich besonders relevant is'.

00:35:53: Aber du musst eben aussehen was passiert denn wenn die diese Schiff AES ausmacht?

00:35:58: Dann möchte ich dass aber auch weiter trecken!

00:36:00: Mit solchen Liebenbildern... ...mit unserer Küstenradarorganisation wo ich dann sage Moment mal.. Der Blib ist weg.

00:36:06: Was ist denn da

00:36:06: los?!

00:36:07: Aber sag mal trecken ist ja das eine.

00:36:08: wie schnell ist man denn da als man halt?

00:36:10: kein Helikopter ist natürlich schneller Schiff ist ja nicht so schnell dahinter, oder?

00:36:14: Ja und vor allem sprichst du da eine Sache an die wir juristisch auch endlich klären müssen mit den Blaulichtorganisationen.

00:36:20: Das sind ja dann ziemlich schnell polizeiliche Fragen und keine Sachen wo wir sagen das besondere hoheitlichen Schutzsystem wie als Marina ausüben sondern wir müssen dann mit der Bundespolizei sehe sprechen Wir müssen mit dem Wasserschutzpolizeien sprechen die Zuständigkeiten haben Und die kümmern sich dann als erstes drum so wie sie das dann mit ihren Möglichkeiten tatsächlich auch können.

00:36:40: Und auch da ist die Bundespolizei sehr robust geworden, auch die haben jetzt Bordkanonen wieder anbaut nachdem sie zwischen dem Kalten Krieg und jetzt alles runtergenommen haben.

00:36:49: Die erkennen eben auch dass man sehr robust agieren muss wenn wir über Schattenflotte reden oder andere Hybride gefahren sowie um das einfach mal zu nennen die Junior Polar Bier die da den Anker plötzlich verloren hat in der östlichen Ostsee.

00:37:02: Da müssen wir sehr robust reagieren und das ist auch das was du angesprochen hast kriegsfähig sein.

00:37:07: Und es bedeutet aber auch für unsere Organisationen, die zu See fahren und das eindämmen wollen, dass sie robust agieren müssen, dass auch niemand auf die Idee kommt jetzt mal eben seinen Anker zu verlieren weil er dann weiß, dann hat er mit echtem schnellen sichtbaren Konsequenzen zu rechnen.

00:37:23: Julian Karsten wir kommen ein bisschen zu Ende.

00:37:24: also was ich ja so die ganze Zeit mitnehme ist ja... Also welche enorm wichtige Rolle soll das mehr die Ozeane sozusagen spielen?

00:37:33: Also nicht nur grundsätzlich im Krieg, sondern so überhaupt.

00:37:35: Wie wichtig die sind?

00:37:36: Weil ich hab so am Anfang dachte als wir das Thema machte und jetzt so Seeschlachten klingt irgendwie nach Elisabeth I und der spanischen Armada...

00:37:44: Na ja, aber wenn du schaust...

00:37:46: Genau.

00:37:48: Wenn du schausst irgendwie alle großen sicherheitspolitischen Geschehen momentan haben eine maritime Dimension also die Ostsee für den Angriffskrieg auf die Ukraine, die Straße von Umus Die South China Sea auch geopolitisch superrelevant.

00:38:03: Also die Marine ist ja auch die Teilstreikraft sehr oft einfach im Auslandseinsatz.

00:38:07: tatsächlich ist Auch das vergisst man glaube ich schnell auch wenn es um Missionen im Mittelmeer geht gegen Schlepp oder gegen Piraterie am Horn vor Afrika, das sind alles so Sachen.

00:38:18: Das vergisst man schnell aber irgendwie.

00:38:20: die Maritime Dimension ist doch sehr sehr wichtig also in vieler Hinsicht.

00:38:24: deswegen auch wird es glaube ich eine sehr spannende Challenge mit Leuten die operativ wahnsinnig viele Erfahrungen haben.

00:38:32: Ich glaub das wird wirklich ne coole Nummer.

00:38:34: Ich meine, so Schiffe sind natürlich nicht so sichtbar wie Soldaten im Zweifelsfall dann im ICE oder so.

00:38:39: Da siehst du dann irgendwie einen Soldaten vom vorm Her.

00:38:42: Der

00:38:42: Schiff fährt jetzt selten durch die Stadt.

00:38:44: Ja und vor allem

00:38:45: ist es auch so... Auch das können wir mit den Kleineren übern Reihen oder sowas wenn wir dann in Bonnen unterwegs sein würden.

00:38:53: Das haben wir früher alles gemacht.

00:38:54: aber du hast natürlich recht, wenn du jetzt schaust um mal auf so ein Globus guckst wie viele Staaten, wie viele Krisengebiete kann ich von See aus erreichen?

00:39:03: weil die dann bei weiteren Entfernungen natürlich immer einen befriedeten Flughafen benötigt, den sie auch zuverlässig anfliegen kann.

00:39:11: Wir können von See aus eben von See an Land wirken und das können wir fast überall auf der Welt machen.

00:39:17: Deshalb kannst du auch so ein bisschen Show of Force immer mit der Marine direkt vor Ort erzeugen.

00:39:22: Hast natürlich auch die Problematik, dass du erst mal natürlich mit so einem Schiff dahin kommen musst.

00:39:26: aber wir haben weit über neunzig Prozent der Waren, die aus Übersee kommen, die kommen eben per Schiff und das ist natürlich auch so weil es die günstigste Methode ist Waren zu verschiffen.

00:39:36: im Friedensfall hast du schon die Herausforderung wenn sich einen Schiff im Suez-Kanal quer stellt oder nichts mehr geht.

00:39:42: das haben wir alle erlebt und während der Pandemie war das ja auch so sich aus China nichts mehr kamen, Lieferwege kaputt gewesen sind und dann sieht man eben wie abhängig wir von der See sind.

00:39:51: Und die Marine ist ganz global gesprochen, ganz oben angesetzt dafür zuständig dass wir diese Seewege auch im nationalen Interesse frei halten.

00:40:00: Und vielleicht noch zum Thema Sichtbarkeit.

00:40:01: also wenn du nach Wilhelmshaven gehst da siehst du oft die Marieneschiffe auslaufen.

00:40:05: Also das ist... Da ist relativ viel Action!

00:40:08: Mein

00:40:09: Maritima-Lagebericht für diese Folge Wasser ruhig Netzwerk angespannt

00:40:14: Netzwerk angespannt, genau.

00:40:15: Weißt du was ich auch die ganze Zeit noch so überlege?

00:40:17: Dass ja Marine oder Wasser und mehr das ist eigentlich wie Weltraum ne?

00:40:22: Ja wenn Du mich da ansprichst auf jeden Fall auch wenn Du an Weltraum denkst sind wir schnell bei den Satelliten.

00:40:28: jeder kann sich vorstellen wie sehr abhängig wird tatsächlich von dieser Satellitenkommunikation ist weil sie eben auch die meiste Bandbreite in Sicht berichten.

00:40:36: Ich meinte auch so im Sinne von Dimensionen, ne?

00:40:38: Also irgendwie

00:40:41: dreidimensional unter Wasser natürlich.

00:40:43: Und du hast sehr herausfordernde Bedingungen.

00:40:48: Ich befürchte wir müssen da nochmal drüber reden.

00:40:49: Julianne!

00:40:51: Habt ihr eine Stempelkarte wenn ich das nächste Mal wieder komme dass ich irgendwie...

00:40:55: Wann seid ihr, also wann ist so?

00:40:57: Ziel-Einlauf?

00:40:58: Ziel-einfahrt.

00:40:59: Da müsste ich jetzt nachgucken genau aber das ist Februar nächsten ... Also

00:41:03: Anfang nächsten Jahr oder

00:41:03: was?

00:41:04: Februar siebenzwanzig Das

00:41:05: ist die Demo Woche.

00:41:06: tatsächlich Wir fangen jetzt an mit der Ausschreibung und der Bewerbungsphase Und dann geht's ab August in die heißere Phase.

00:41:12: wir machen Pre-Testing im Januar und da geht es mit der Demo-Woche richtig auf See.

00:41:16: Dort werden dann letztendlich auch die Preisregel gekürt gemeinsam

00:41:19: Genau, d.h.

00:41:20: wir verabreden uns einfach für zwei bis siebenundzwanzige.

00:41:22: nochmal irgendwie Das ist super gerne.

00:41:24: Ich bin sehr gespannt!

00:41:25: Danke Jürgen Laufs von der Cyberagentur, danke dir, dass du da warst.

00:41:28: Ja, sehr gerne.

00:41:29: und danke Kapitän Soseg Hasen Knecht, Leiter Innovationsmanagement bei der Marine.

00:41:32: Danke dir.

00:41:33: Vielen lieben Dank, dass ich dabei sein durfte.

00:41:35: Und wie immer Podcast at Cyber Agentur der E. Da könnt ihr uns schreiben, Fragen stellen, Anmerkungen machen – da freuen wir uns.

00:41:42: Und alles Neumachter Mai denn in vierzehn Tagen gibt es etwas, ich sag mal, sehr spektakuläres auf unserem Kanal.

00:41:49: Etwas das sich mit dem Jens Hüttenberger in den Aprilfolge Ja, ausgeheckt habe.

00:41:53: Jens schreibt für die Cyberagentur einen Science-Viktion-Roman und noch bevor der gedruckt erscheint hört er hier bei Per Anhalter durch den Cyberraum Auszüge daraus aus dem Buch.

00:42:03: Zehn Folgen wird es geben alle vier Wochen eine neue unter Zwischen eben weiter dann einer reguläre Folge von uns.

00:42:08: Wir kriegen also Nachwuchs sind so ein bisschen aufgeregt.

00:42:11: deswegen sage ich jetzt schnell Tschüss!

00:42:12: Ich muss zum Podcast gebürtsvorbereitungskurs.

00:42:15: Tschüs!

00:42:22: Das nächste Mal legen wir ab am achtundzwanzigsten Mai.

00:42:25: Dafür wurde mein Abwesenheitsmodus aktiviert, falls also die nächste Folge ungewöhnlich strukturiert und emotional stabil wirkt?

00:42:32: Ihr wisst warum!

00:42:32: Denn am Donnerstag in zwei Wochen gibt es hier den ersten Teil des Science-Fiction-Romans der Cyberagentur als Hörbuch.

00:42:40: Ich bin in vier Wochen wieder hier und arbeite bis dahin an zweiundvierzig Antworten auf die Frage Warum Menschen immer noch auf verdächtige Links klicken Per Anhalter durch den Cyberraum der Podcast der Cyberagentur.

00:43:01: Alle Infos auf cyberagenture.de.